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1 (1855)
Entstehung
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zu Celle, erhielt vom Kaiser Leopold I. gegen Ende des 16. Jahr-hunderts mit seinen Brüdern eine Bestätigung des alten Adels derFamilie. Die Familie gehört jetzt im Königreiche Hannover zudem ritterschaftlichen Adel der Lüneburgischen Landschaft.

v. Wickede.

Schild quer getheilt: ohen in Gold ein rechtssehender, auf-wachsender Adler, unten in Blau ein bis an die Theilungslinie rei-chender, goldener Sparren. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, welcher zwei neben einander stehende, ohen nach links ge-krümmte, mit zwei goldenen, unter einander stehenden Sparren be-legte, schwarze Stäbe trägt. Die Ilelmdecken sind blau und golden. Siehmacher, III. 197: Adelige Geschlechter der Zirkelgesellschaftzu Lübeck. Meklenb. Wappenb., LV. 208. Das Wappenb. d.Kgr. Hannover, D. 12, bedeckt den llelm mit einem von Blau undGold siebenmal gewundenen Wulste und krümmt die Stäbe nachrechts. Abdrücke von Petschaften zeigen das Wappen meist so,wie das Meklenb. Wappenb. angiebt. Die Stäbe erscheinen meistals unbelegte Hörner. v. Ilellbach, II. S. 733 u. 734. DieAngaben über das Wappen im N. Preuss. Adelslexicon, IV. S. 332,sind unrichtig. Freih. v. d. Knesebeck, S. 299.

Hannover, Melden bürg, Preussen. Altes, westphäli-sches, aus der Grafschaft Mark stammendes Adelsgeschlecht, auswelchem Eberhard v. Wickede schon 1226 vorkommt. Nach Er-löschen des alten, verwandten Geschlechts v. Asseln kam die Fa-milie in den Besitz der Burg Asseln und der zu derselben gehö-renden Güter hei Cöln. In Lübeck zählte die Familie schonin früher Zeit sich zu den Putridem der Stadt. Nach dem Freih.v. d. Knesebeck (a. a. 0.) war Johann v. W., gest. 1471, Raths-herr zu Lübeck, und Thomas v. W. um 1530 Bürgermeister zuLüheck, nach dem N. Preuss. Adelslexicon (a. o. a. 0.) aber wurdeHermann v. W. 1367 Bürgermeister der freien Stadl Lübeck, undeiner seiner Nachkommen, Johann v. W., Comthur des Schwert-ordens, zog sich 1562 nach Lübeck zurück und führte später dieLitbecksche Flotte gegen die Schweden. Von diesem Johann v. W.stammen die jetzigen Glieder der Familie ab. Eine Bestätigungdes alten Adels der Familie erhielt Gottschalk v. W. vom Kaiser