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1 (1855)
Entstehung
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444
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Hälfte des Mitlelschildes aufwächst, und über dem linken Helmeschwebt, zwischen zwei blauen Büffelshörnern, eine silberne Lilie.Die Helmdecken sind rechts blau und golden, links rolh und sil-bern. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. BayernIV. 35. v. Wölckern, 4. Abth. v. Hefner, II. 66 u. S. 62(die Löwen sind nicht doppelt geschweift, der wachsende Löwe aufdem rechten Helme sieht einwärts, und die Horner auf diesemHelme sind in der Abbildung nur mit einem goldenen Querbalkenbelegt, während die Beschreibung zwei goldeneSpangen" annimmt. Tyroff, I. 134 (der Mann im 1. und 4. Felde wächst auf).Wappencalender des k. bayer. Ordens vom heiligen Michael. DasStammwappen giebt Tyroff, I. 114. Der Schild ist geviert: 1 inBlau der oben beschriebene Mann mit der Sense, und im linkenUnterwinkel des Feldes an der Theilungslinie eine kleine goldeneVierung, welche mit zwei rothen Querbalken belegt ist; 2 und 3in Roth die beschriebenen Lilien, und 4 in Blau ein einwärts-sehender, doppelt geschweifter, silberner Löwe, welcher mit denVorderpranken eine mit der Schärfe einwärts gekehrte, silberneSichel hält, mit einer am rechten Unterwinkel an der Theilungs-linie befindlichen, kleinen, rothen Vierung, welche mit zwei golde-nen Querbalken belegt ist. Der gekrönte Helm trägt den Schmuckdes mittleren Helmes des freiherrlichen Wappens. Die Ilelnideckensind rechts und links "blau und roth. v. Lang, S. 259 u. 579und Nachtrag, S. 147. v. Hellbach, IL S. 654: Vogt zu Voithen-berg und Herzogau. Geneal. Taschenb. der freih. Häuser, 1854.S. 564 u. 565, und 1855. S. 663 u. 664.

Bayern. Die Gebrüder: Wilhelm. Voitli v. Voithenberg, kur-pfalz-bäyerischer Oberst, Zacharias V. v. V., Herr auf Au, kurpfalz-bayerischer Regierungsrath zu Straubing, und Joseph Ferdinand V.v. V., Herr auf Herzogau, oberpfälzische Landsassen auf Haidenab,Au, Herzogau, Arnstein, Ililtersried und Thann, wurden vom Kur-fürsten Carl Theodor von der Pfalz, 31. Jan. 1687, zu Freiherrenernannt. Oberpfälzisches Adelsgeschlecht, welches früher unterdem Namen: die Voithen zu Berg vorkam, welches letztere im Plleg-amte Ileimburg gelegene Landsassengut dasselbe schon 1379 besass.Hans und Adam die Voith erhielten vom Kurfürsten Friedrich III.von der Pfalz, laut Diploms d. d. Heidelberg, 7. Jan. 1569, eineerneuerte Anerkennung und Bestätigung ihrer alten adeligen Land-sassenfreitieit in der Oberpfalz, und Stephan V. v. V., Herr aufVordernlangau, wurde vom Kaiser Leopold I., laut Dipl. d. d. Wien,