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eine Säule, auf welcher oben drei Pfauenfedern und ein Vogel zusehen sind. — v. Meiling, II. S. 627, nimmt auf Micrael, v. Belirund Siebmaclier Rücksicht, und giebt dann das Wappen nach demihm vorliegenden bekannten Meklenb. Manuscripte, dessen Angabenmit der oben gegebenen Beschreibung stimmen. — Das N. Preuss.Adelslexicon, IV. S. 299, giebt in Roth drei silberne Singvögel undauf dem Helme eine rothe Säule an, welche mit vier Pfauenfederngeschmückt ist und an welcher ein Vogel sitzt.
Melden bürg. Altes pommersches und meklenburgischesAdelsgeschlechl, welches mit einer gleichnamigen preussischen Fa-milie, die ein ganz anderes Wappen (in Blau auf einem rechts ge-kehrten, griln beblätterten Granatzweige mit rothen Früchten einrechts gekehrter, silberner Vogel, welches Wappenbild sich auf demHelme zwischen zwei Büffelshürneru, von welchen das rechte sil-bern, das linke blau ist, wiederholt: Wappcnb. d. Preuss. Monar-chie, IV. 83) führt, nicht zu verwechseln ist. Die Familie, derenStammhaus, nach dem N. Preuss. Adelslexic., im meklenburgischenAmte Kahlden (wohl Neu-Kalden in Meklenh.-Schwerin) liegen soll,ist jetzt in der Provinz Pommern nicht mehr begütert, wohl aberin Teklenburg, und zwar mit Gothendorf etc.
Voith v. Voithenberg, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde. Mittelschild gekrönt und derLänge nach getheilt: rechts, in Roth zwei goldene Querbalken, linksin Blau ein rechts gekehrter, doppelt geschweifter, goldener Löwe.1 und 4 in Blau ein vorwärtssehender Mann. Derselbe trägt einengoldenen Hut und einen goldenen Rock mit rothem Kragen, Auf-schlägen und Leibgürtel, goldene Beinkleider und Strümpfe mitschwarzen Schuhen, und hält in der Linken eine mit der Schärfenach rechts gekehrte, silberne Sichel, während die Rechte in dieSeite gestemmt wird; 2 und 3 in Roth drei (2 und 1) silberneLilien. Auf dem Schilde stehen drei gekrönte Helme. Aus demmittleren wächst, zwischen einem von Blau und Roth mit gewech-selten Farben quer gelheilten, offenen Adlersfluge, der Mann des1. und 4. Feldes mit der Sichel auf; der rechte Hehn trägt zweirothe Bülfelshörner, deren jedes mit zwei goldenen Querhaiken be-legt ist, und zwischen welchen der rechtssehende Löwe der linken