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1 (1855)
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gehörigen Gefällen, und der Kaiser Ferdinand III. verlieh demselben1650 eine goldene Kette mit dem Amte eines Hof- und Pfalzgrafen,und zwar mit der ßefugniss, diese Würde auf einen seiner Söhnevererben zu dürfen, bestätigte auch durch Diplom vom 26. Nov.1650 den alten Adel des Geschlechts unter Vermehrung des Wap-pens. Von 11 Kindern aus der zweiten Ehe pflanzte nur der zweit-jüngste Solm, Friedrich, Forstmeister in fürstl. öttingensch. Dienstenden Stamm dauernd fort. Ausser dem erwähnten Gute Hemmingenbesitzt die Familie noch das vormals reichsritterschal'tliche Gut Hö-lingen, welches, wie ersteres, dem Rittercanton Neckarschwarzwaldeinverleibt war und jetzt zum Oberamtsbezirke Leonberg gehört.Mehrere Glieder der Familie sind in kön. württembergischen Staats-und Militärdiensten zu hohen Ehrenstellen und Würden gelangt.

v. Vellnagel, Freiherren.

Im silbernen Schilde auf grünem Boden ein drei blätteriger,grüner Rosenzweig. Auf dem Schilde stellt ein gekrönter Hehn,aus welchem zwei in Form von Hörnern gebogene Pfauenvvedelaufsteigen, zwischen welchen ein silberner Tannzapfen steckt. DieHelmdecken sind rechts grün und silbern, links blau und silbern. Wappenb. d. Kgr. Wiirttemb., S. 43 u. No. 163. Das Adelsb,d. Kgr. Wiirttemb., S, 488, giebt die Pfauenwedel auf dem Helmeals beiderseits Sd'örmig gebogene Pfauenwedel an, zwischen welchenein silberner Tannzapfen schwebt.

Württemberg. Christian Ludwig August v. Vellnagel, früherk. wiirttemb. Staats-Secretair, Ordens-Vicecanzler, Präsident der Hof-Domainenkammer und Mitglied des k. Ober-IIofraths, später Präsi-dent des Ober-Hofraths, Ordenscanzier etc., wurde vom KönigeFriedrich I. von Württemberg, 6. Nov. 1812, in den Freiherren-stand des Königreichs Württemberg erhoben. Ausser der Familie,aus welcher derselbe stammte, findet sieb, wie das Adelsbuch desKönige. Württemberg ergiebt, in der Personalmatrikel des württem-bergischen Adels noch eine andere gleichnamige Adelsfamilie einge-tragen, deren Wappen dem der ersteren Familie sehr ähnlich istund die wahrscheinlich mit derselben eines Ursprunges sein dürfte.Es wurde nämlich Johann Wilhelm Vellnagel, Major bei dem vor-maligen schwäbischen Kreis-Dragoner-Regimente Württemberg vom