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v. Varicourt, Freiherren.
Schild mit Schildeshaupte. Im blauen Schildeshaupte dreineben einander stehende, fünfstrahlige, silberne Sterne. Im sil-bernen Schilde ein vom rechten Schildesrande in sechs Spitzennach links absteigender Berg. Die rechte Spitze reicht bis nahean das Schildeshaupt, die zweite ist kleiner, aber noch immerhoch, die dritte erreicht nicht die Schildesmitte, und die drei an-deren, nach links absteigenden stehen im Schildesfusse. Auf diedritte Spitze ist schräglinks ein silberner Anker gestützt. Auf demSchilde steht ein mit einer fünfperligen Freiherrenkrone gekrönterHehn, welcher drei Straussenfedern, blau, silbern, schwarz, trägt.Die Helmdecken sind rechts blau und silbern, links schwarz undsilbern, und den Schild halten zwei einwärtssehende, silberne Lö-wen mit rother ausgeschlagener Zunge. — Abdrücke von Petschaf-ten. — Wappenb. d. Kgr. Bayern, XL 39 (durch die eben ange-führte Abbildung ist die Bd. IV. 31 gegebene widerrufen worden).
— v. Ilefner, 11. 65 u. S. 61. — v. Lang, Supplem., S. 75 u. 76.
— v. Ilellbach, II. S. 634.
Bayern. Die Söhne des fürstlich Primatischen Geh. Raths,Staatscommissars und Schlosshauptmanns, k. bayer. Kämmerers etc.Lambert Varicourt, die Gebrüder: Carl Theodor Franz Lambert,geb. 1804, Franz Lambert Maria, geb. 1805, und Friedrich MariaProsper, geb. 1807, erhielten von dem Fürsten Primas, 30. März1808, das Baronat, und König Maximilian I. Joseph von Bayernfand sich aus bewegenden Gründen, 12. Aug. 1817, veranlasst, dieden genannten Brüdern durch grossherzogl. Frankfurtsches Diplomerlheilte Freiherrenwürde auch auf den erwähnten Vater derselbenin der Art auszudehnen, dass derselbe ermächtigt sein sollte, sichfür seine Person ebenfalls des Baronatsprädicats bedienen zu dürfen.
V. Varnbüler, Freiherren.
Schild geviert: 1 und 4 in Blau zwei goldene, ins Andreas-kreuz gelegte Scepter (Stammwappen); 2 und 3 in Gold ein rechts-sehender, schwarzer Greif, welcher aus einer goldenen Krone auf-wächst (Wappenvermehrung hei Bestätigung des Adels im Jahre1650). Auf dem Schilde steht die freiherrliche Krone, auf welcher