Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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Feldmarschall-Lieutenant, genannt, welcher vom Kaiser Carl VI. umdas Jahr 1730 den Freiherrenstand erhielt. ; Aus der thüringi-schen Linie waren im vorigen, so wie in diesem Jahrhunderte meh-rere Glieder Capitularen der hohen Stifte Naumburg und Merseburg.Die genannte Linie ist mit Hermann Carl v. Uffel, Dompropste zuNaumburg und Meissen, welcher 15. Marz 1853 im 85. Jahre starb,erloschen.

v. Uffeln.

Im goldenen Schilde der Rumpf eines vorwärts- und rechts-sehenden Mohren in rother Kleidung und mit einem silbernenBunde auf dem Kopfe, welcher von zwei sechsstrahligen, blauenSternen, der eine rechts, der andere links, beseitet wird Auf demSchilde steht ein, von einem roth, blau und goldenen Wulste be-deckter Helm, aus welchem zwei gegen einander gekehrte, silberngeharnischte Arme aufwachsen, welche einen Stern, wie die imSchilde, halten. Die Helmdecken sind roth, blau und golden.Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Hannover, E. 10(die Bänder des Bundes Iiiegen links abj. Mushard, S. 525 (mitder Uebersetzung des Adelsbriefes). v. Meding, I. S. 624 u. 625(nach Mushard). Suppl. zu Siebm. Wappenb., V. 20. Gauhe,1. S. 2655. v. Hellbach, II. S. 621. Freih. v. d. Knesebeck,S. 280.

Hannover. Johann Christian Uffelmann, k. schwed. Justiz-rath zu Stade, wurde vom Konige Carl XII. von Schweden, lautdes im Hauptquartiere zu Alt-Ranstädt bei Leipzig, 21. Juni 1707,unterzeichneten Diploms nebst Frau, Kindern und ehelichen Leibes-erben mit dem Namen: v. Ulfein in den Adelstand des KönigreichsSchweden erhoben. Die Familie gehört jetzt im KönigreicheHannover zu dem ritterschaftlichen Adel der Bremenschen Land-schaft. Bei Ertheilung des Wappens ist nach Allem weshalbist nicht aufzufinden auf das Wappen der im vorstehenden Ar-tikel besprochenen Familie Rücksicht genommen worden.