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1 (1855)
Entstehung
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allerdings kein Mohrengesicht, docli sieht in der Declaration aus-drücklich: dasMöhrlein" roth gekleidet mit gelben Knüpfen. DieFarbe der Hände ist in der Declaration nicht angegeben, in derAbbildung sind dieselben weiss). Val. König, II. S. 1187 1192,beschreibt S. 1188 das Wappen, wie folgt: im goldenen Schildeein roth gekleidetes Mannsbild, ohne Arme, und bis an die Beinezerstümmelt, mit einem silbernen Kragen am Bocke und zu Feldgeschlagener, roth-silberner Binde um den Kopf. Aus dem goldengekrönten Helme erheben sich zwei abgehauene, von hinten bis andie Eilbogen roth, hernach silberfarben gekleidete Arme, mit aneinander gehaltenen Händen und gleich aufgereckten Fingern. DieHelmdecken sind roth und golden. v. Meding, I. S. 624, gieblzunächst nach Stammbäumen und Petschaften das Wappen folgen-dermassen an: im goldenen Felde den roth bekleideten Rumpf einesMohren, der um den Kopf eine silberne Binde trägt, deren Bänderlinks zu Felde schlagen. Das Kleid ist mit sechs goldenen Knöpfenzugeknöpft. Aus dem gekrönten Helme wachsen zwei roth beklei-dete und vom Ellbogen ah einwärts und gegen einander gebogeneArme, ganz herunter mit goldenen Knöpfen besetzt, auf, derenHände oben neben einander so ausgebreitet sind, dass man dasInwendige derselben, oder die flachen Mohrenhände sieht. Diellohndecken sind golden und roth. Gauhe, I. S. 2652 2655. Zedier, IIL. S. 418423. v. Uechtritz, Geschlechtserzähl.,I. S. 20 u. 71. Graf v. Beust, Beiträge z. sächs. Gesch., 2. St.S. 42 52. v. Hellbach, II. S. 620 u. 621. Neues Preuss.Adclslexicon, IV. S. 286.

Hessen, Preussen, Sachsen. Altes, ursprünglich hessi-sches Adelsgeschlecht, dessen Stammhaus Ost- oder Burg Uffelnunweit Cassel liegt, und welches mit anderen gleichnamigen Fami-lien im Breinenschen und Lauenhurgischen, so wie in Westphalen,deren Wappen v. Meding, I. S. 624 u. 625, II. S. 616, und III.S. 687 u. 688, beschriehen hat, nicht zu verwechseln ist. Das-selbe gehörte seit Anfange des 15. Jahrhunderts auch Thüringenan und kam später nach Braunschweig, Preussen, Dänemark,Schweden und Oesterreich. Die fortlaufende Stammreihe beginnenVal. König und Graf v. Beust mit Heinrich v. Ufl'el, welcher 1559vorkommt. Nach Gauhe ist der Freiherrenstand zweimal in dieFamilie gekommen. Als Ahnherr der einen freiherrlichen Liniewird der 1677 als k. dän. General der Cavallerie verstorbene N.v. Uffcl, als der der anderen Linie Georg Ludwig v. Ufl'el, k. k.