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2605 u. 2606. — v. Uechlritz, II. S. 154—160. — v. Hellbacli,II. S. 606.
Württemberg. Altes, ursprünglich aus dem HerzoglhumeJülich stammendes Adelsgeschlecht, welches später in Sachsen, na-mentlich im Meissnischen vorkam, und seit fast hundert Jahren inWürttemberg blüht. Dasselbe wurde früher Troyffow, Troyfen, auchTroyflen geschrieben und Truff ausgesprochen. Als erster Ahnherrwird ein Ritter, Hans Troyffow, genannt Weserling, aufgeführt, wel-cher um 1176 in Diensten des Markgrafen Otto des Reichen vonMeissen stand. Derselbe soll nach einer Familiensage den BeinamenWeserling, oder Weiserling, dadurch erhalten haben, dass er demMarkgrafen, welchen ein weisser Edelhirsch anrennen wollte, dasLeben rettete, wofür ihm der Ritterschlag und der Hirsch als Wap-pen zu Theil wurde. — Valentin König beginnt die fortlaufendeStammreihe der Familie, welche früher in Sachsen sehr reich be-gütert war, mit Ernst v. T., geb. 1435, Herrn auf Welsa und gest.1493 auf seinem Gute Klitschen. — Die Familie gehört jetzt imKönigreiche Württemberg zu dem ritterschaftlichen Adel.
v. Tyszka.
Im blauen Schilde ein die Hörncr nach oben kehrender, quergelegter, goldener Halbmond, über welchem oben und unten einaufrecht gestelltes, dem goldenen Griffe nahe abgebrochenes Schwertschwebt. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, auf welchemsich, zwischen vier Pfauenfedern, von welchen zwei nach rechts,zwei nach links gekehrt sind, der Halbmond und die abgebroche-nen Schwerter des Schiides wiederholen. Aus dem Helme fliegtnach rechts und links ein blaues Band nach oben, und die Ilelm-decken sind blau und golden. — Wappenb. d. Preuss. Monarchie,IV. 78. — Das N. Preuss. Adelslexic., IV. S. 283 u. 284, sagt: inBlau zwei Schwerter und zwischen denselben ein goldener Halb-mond, welches Bild sich auf dem mit einem Pfauenschweife ge-schmückten Helme wiederholt. — v. Ilellbach, II. S. 618.
Preussen. Eine ursprünglich polnische Adelsfamilie, welchevom Könige Sigismund II. August in Polen im Jahre 1569 den Adelerhielt. Glieder derselben machten sich später in Ostpreussen an-sässig, und von den Nachkommen erhielt der k. preuss. Landrath