Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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426
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Auf dein Schilde steht eine siebenperiigte Freilierrenkrone, auf wel-cher ein Helm sich erhebt, welcher einen die Sachsen links keh-renden, mit dem Halbmonde und dem Pfeile des Schildes belegten,rothen Adlersflügel tragt. Der auf einem Thierfelle so ruhendeSchild, dass am oberen Rande rechts und links die Vorder- undam unteren die Hinterklauen mit dem nach rechts gelegten Schweifezu sehen sind, wird von zwei vorwärtssehenden, geharnischten Män-nern gehalten. Der rechte, dessen Hehn mit vier Straussenfedern,schwarz, roth, silbern, roth, besetzt ist, hält in der Rechten einSchwert mit goldenem Griffe empor, der linke aber, dessen Ilelmmit vier Straussenfedern, roth, silbern, roth, schwarz, besteckt ist,stemmt mit der Linken auf das goldene, mit rothen Leisten ver-sehene Fnssgestelle, auf welchem Reide stehen, eine silberne Lanzemit nach links fliegender, goldener Quaste. Das Stammwappeuist, was Schild und Helmschmuck anlangt, von dem freiherrlichennicht verschieden. Die Hehndecken sind roth und silbern.Abdrücke von Petschaften. Siebmacher gicbt dasselbe I. 74:v. Truschke. Sinapius, I. S. 344, und, nach Beiden, v. Meding,III. S. 677 u. 678. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, II. 67.Gauhe, 1. S. 452: Droschke, Troschke, vor Alters Truschke.v. Ilellbach, IL S. 603 u. 604. N. Preuss. Adelsl., IV. S. 275.

Preussen. Die Söhne des k. preuss. Obersten Ernst Fried-rich Freiherrn v. Troschke, so wie die des k. preuss. OberstenErnst Gotthilf Freiherrn v. T. erhielten vom Könige Friedrich Wil-helm IL von Preussen, 18. März 1797, ein Anerkennungsdiplom desdenselben zustehenden Freiherrenstandes. Altes, auch unter deinNamen Troschky und Droschky vorkommendes Adelsgeschlecht inden Marken, Schlesien und der Lausitz, über welches J. G. Müllergenealogische Nachrichten (Crossen, 1711) geliefert hat, welche fürdie Geschichte der Familie sehr interessant .sind. Als alte Staunn-güter in der Neuinark, namentlich im Züliichauischen, werdenLangemeil, Olilat und Patigar genannt, mit welchen Gütern dieFamilie schon 1571 von dem Kurfürsten Georg von Brandenburgbelehnt wurde. In Schlesien erlangte das Geschlecht im Grünber-gischen und Glogauischen, so wie in der Grafschaft Glatz Güter,und erwarb später auch die Herrschaft Birnbaum in der ProvinzPosen. - Zu erwähnen ist noch, dass aus der schlesischen Linieder Familie Sigismund Friedrich v. T., Herr auf Gleissen und ßot-scho, mit seinem Schwieger- und Adoptivvater, Hans Friedrich ßre-scher, vom Kaiser Carl VI., 1714, mit dem Prädieale: v. Rosenwerth