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rechter Balken zusammenhält und über welchem eine rothe, fünf-lilätterige, golden besaamte Rose schwebt. Auf dem mit einem,von Silber und Roth fünffach gewundenen Wulste bedeckten Helmewächst ein vorwärtssehender, roth gekleideter Mann mit einemweissen Halskragen und einer weissen Rinde, deren Bänder linksabfliegen, auf, welcher Arme und Hände so an die Seiten setzt,dass die hohle Hand nach aussen steht. Die Hehndecken sind rothund silbern. — Beckmann, VII. S. 277. — Gauhe, I. S. 2550 u.2551. — Zedier, XLIIl. S. 1803 —1807. — Dithmar, S. 66. —v. Hellbach/, II. S. 584. — N. Preuss. Adelslexic., IV. S. 267.
Preussen, Sachsen. Altes, ursprünglich anhaltsches Adels-geschlecht, welches sich später in Sachsen und Preussen, nament-lich in den Marken weit ausgebreitet hat. Veit v. Timmen, zu An-fange des 16. Jahrhunderts Comthur zu Lagow, wurde 1527 Heer-meister in der Mark, und Cuno v. T. kommt 1570 als kursächs.Vice-Canzler vor. In neuerer Zeit sind besonders im kön. preussi-sehen Heere Glieder der Familie zu hohen Würden gelangt. —Die Familie ist in Preussen, so wie in Sachsen angesessen.
Thumb v. Neuburg, Freiherren.
Schild geviert mit Miltelschilde. Im blauen Mittelschilde zweiins Andreaskreuz gelegte, goldene Schwerter. I und 4 in Schwarzein goldener Thurm, oben mit drei Zinnen und mit offenem Thore;
2 und 3 von Gold und Schwarz viermal quer gestreift. Auf demSchilde stehen drei gekrönte Helme. Aus dem mittleren Helmewächst rechtssehend ein gekrönter, doppelt geschweifter, goldenerLöwe auf, aus dem rechten und linken Helme aber wachsen zweieimvärlssehende, goldene Schwäne mit schwarzen Schnäbeln empor,deren Köpfe über einander stehen. Die Helmdecken sind in derMitte blau und golden, rechts und links aber schwarz und golden.— Abdrücke von Petschaften. Mit denselben stimmen die Angabendes Adelsb. d. Kgr. Württemb., S. 355, bis auf die Felder 2 und
3 und die Helmdecken der linken Seite. Feld 2 und 3 soll inGold zwei grüne Querbalken zeigen, und die Hehndecken sollenlinks grün und golden sein: nach Allem irrthümlich. — Feld 2 und3 und der rechte Helm enthalten das Stammwappen, bei Verleihungder Erbmarschallwilrde des Ilerzogthums. Württemberg wurde der
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