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1 (1855)
Entstehung
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417
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v. Thielau.

Im von Silber und Roth der Länge nach getheilten Schilde aufgrünem Hügel ein alter Stock, welcher zu beiden Seiten hervor-sprosst, oder, wie Einige angehen, ein oben abgehauener Stamm,dessen grüne Sprossen sich durch den ganzen Schild verbreiten.Auf dem gekrönten Helme sitzt eine rechts gekehrte Nachtigall,welche einen goldenen Ring mit nach oben gekehrtem Diamant imSchnabel hält. Die Helmdecken sind rechts schwarz und golden,links silbern und roth. Abdrücke von genau gestochenen Pet-schaften der Familie. Sinapius, I. S. 975. v. Meding, II.S. 601. Suppl. zu Siebm. Wappenb., I. 9, ohne Angabe desNamens (der Schild ist von Gold und Silber der Länge nach ge-theilt). Gauhe, I. S. 3129. Zedier, XLIII. S. 1416 (nachhandschriftlichen Nachrichten). v. Hellbach, II. S. 581. N.Preuss. Adelslexic., IV. S. 265.

Preussen, Sachsen. Als Stammvater des Geschlechts wirdder l'ürstl. Miinsterberg-Oelsche Geh. Rath Georg Thielau angenom-men, welcher gegen Ende des 16. Jahrhunderts den Reichsadel er-hielt. Glieder der Familie haben sich vielfach in preussischen undsächsischen Staatsdiensten ausgezeichnet. Die Familie ist inSachsen im Leipziger, so wie im Rudissiner Regierungsbezirke be-gütert.

v. Thielmann, Freiherren.

Schild roth und durch einen wellenförmig gezogenen, silbernenBalken quer getheilt: oben ein aufwachsender, rechts gekehrter,goldener Löwe, unten ein silbern geharnischter Arm, welcher,rechts gewendet, ein Schwert nach links wendet. Den Schild be-deckt eine fünfperlige Krone, auf welcher zwei gekrönte Helmestehen. Auf dem rechten ruht einwärts gekehrt der Arm der un-teren Schildeshälfte mit dem Schwerte, auf dem linken aber wieder-holt sich der aufwachsende Löwe der oberen Schildeshälfte. DieHelnidecken sind roth und silbern, den Schild halten zwei auswärts-sehende, geharnischte Ritter, welche mit der freien Hand eine rotheBahne auf den Roden stemmen, und die Devise ist: Recte faciendoneminem timeas. Abdrücke von genau gestochenen Petschaften,i. 27