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Dcdication vor dem 2. Stücke der Oetterschen wöchentl. Wappen-belustigung. — Wappenb. des Kgr. Württemb.', S. 43 u. No. 159(tlieilt die Büfielshörüer auf dem linken Helme von Roth und Goldmit gewechselten Farben quer, und tingirt die Decken des rechtenHelmes roth und silbern, die des linken blau und golden). — DasAdelsb. d. Kgr. Württemberg, S. 475, giebt die Eule als Ohreule,und nimmt als Schildhalter zwei in Roth, Schwarz und Weiss ge-kleidete Knaben mit umgehängten Säbeln an. — In den Suppl. zuSiebm. Wappenb., IV. 25, sind die Horner auf dem linken Helmevon Silber und Roth mit gewechselten Farben quer getheilt, unddie Decken des linken Helmes roth und silbern. — Tyroff, I. 6S,nimmt Feld 1 und 4 roth, Feld 2 und 3 blau an, und tingirt dieDecken des rechten Helmes roth und silbern, die des linken blauund golden. — Megerle v. Mühlfeld, Ergzgsbd., S. 10t (giebt alsJahr der Erhebung in den Freiherrenstand sehr richtig 1751 undnicht, wie v. Hellbach gelesen hat, 1731 an). — v. Ilellbach, II.S. 476.
Württemberg. Sehr angesehene, aus Frankfurt a. M. stam-mende Familie, deren Name in der gelehrten Welt berühmt ist.Heinrich Christian S., geb. 1704, zuerst zu Güttingen ausserordentl.Professor der Rechte, dann ordentlicher Professor und Regierungs-Rath zu Gicssen, später nassau-oranischer Justizrath, und seit 1750Reichs-Hofrath in Wien, wurde vom Kaiser Franz I., 1751, in denReichsfreiherrenstand erhoben. Er starb 1768 mit den» Rufe, einerder berühmtesten Juristen seiner Zeit gewesen zu sein. Der Bru-der desselben, Johann Christian S., gest. 1772, war Arzt in Frank-furt a. M., errichtete daselbst das seinen Namen tragende Stift mitanatomischem Theater und Hospital, und ihm zu Ehren hat sich1817 die Senkenbergische naturforschende Gesellschaft gebildet. —Von den Söhnen des Freiherrn Heinrich Christian wurde FreiherrRenatus Carl, gest. 1800, bis 1784 Regierungs-Rath in Giessen,durch mehrere die Rechtswissenschaft, die Geschichte und dieschöne Literatur betreffende Schriften vielfach bekannt. Derselbevermachte der Universität Giessen seine aus 15000 Bänden beste-hende Bibliothek, und zur Vermehrung derselben sein Haus und— 10000 Gulden. — Der jüngere Sohn des Reichs-Hofraths Frei-herrn v. S., Freiherr Carl Christian Heinrich, gest. 1833, k. sardin.Hauptmann a. D., erwarb das Schlossgut zu Rudmersbach im Ober-amte Neuenburg, und hat den Mannsstamm fortgepflanzt.