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genannt Scharfenstein, Cölnische Patricier, führten in goldenemFelde acht (2, 4, 2) schwarze Steine und auf dem Helme einengoldenen Adler mit offenen Flögeln, auf denen die Steine wieder-holt sind. Die von Fahne gegebenen beiden Abbildungen zeigenRauten. In dem einfachen Wappen stehen zwei ganze, dann vierganze und unten vier halbe Rauten, in dem mit Benesis vermehr-ten im 1. und 4. Felde zwei ganze, dann zwei ganze und zweihalbe (an den Seiten) und unten zwei halbe Rauten. — Das Bene-sissche Wappen hat Siebmacher, V. 307, unter den Cülnischen undFahne, I. S. 24, gegeben. Im silbernen Schilde stehen sieben (4und 3) schwarze Rauten und auf dem Helme ein wachsender,rechtssehender Mann, auf dessen silbernem Mantel sich vorn dieRauten wiederholen. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848.S. 321, und 1855. S. 521.
Oesterreich, Bayern. Friedrich Ferdinand v. ScharpfTen-stein, genannt Pfeill, zu Benesis, Herr auf Stammheim, kurcüln.Kämmerer, erhielt vom Kaiser Franz 1., laut Diploms d. d. Wien,13. Juli 1746, den Reichsfreiherrenstand. — Die Familie Scharpfl'en-stein (Scharpfenstein, Scharfenstein), genannt v. Pfeill (Pfeil), welchevon dem rheinländischen Adelsgeschlechte v. Scharpfenstein, dessenWappen Siebmacher, II. 105, giebt, zu unterscheiden ist, gehörteschon vor mehreren Jahrhunderten zu dem alten adeligen Patriciateder früher kaiserl. Reichsstadt Cöln. Daem v. Pfeil, gest. 1345,vermählte sich, wie Einige annehmen, mit Relgina, der letzten desGeschlechts von und zu Scharpfenstein, und erbte Güter, Titel undWappen dieses Geschlechts: eine Angabe, welche mit Fahne (a. a.0.) nicht stimmt. Letzterer sagt: „1512 Daem Pfeil (Goldschmid)lieir. Rela; bewohnte das Haus Scharfenstein auf Caecilienstrassenächst dem Neumarkt mit dem rheinwärts daran stossenden Hauseklein Reinberg. Nach diesem benannte er sich und legte sich dasWappen (acht scharfe Steine) hei. Bela war vorher an Wilhelmv. Kerpen verheirathet gewesen. Daem starb vor 1533, seine Frauüberlebte." — Johann (II.), gest. 1619, Bürgermeister zu Gölu, er-langte, wie Einige angeben, vom Kaiser Matthias, 29. Aug. 1616,eine Bestätigung seines althergebrachten Adels und die Vereinigungdes Wappens der ausgestorbenen, unverwandten Familie v. Benesis(nach Fahne dagegen kaufte der Sohn desselben, Gerhard, gest.1644, Bürgermeister zu Cöln, die Herrschaft Benesis von v. Galenzu Muchausen, und vermehrte sein Wappen mit dem ßenesiserWappen). — Maximilian August, gest. 1824, kurcöln. Kämmerer,