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ganz nach dem Breisgau, wo dieselbe schon seit 1414 die nochjetzt ihr zustehenden Gilter Bambach und Rheinweiler besass. Vondieser Zeit an theilte sich das Geschlecht in die Linien Bambach,Rheinweiler, Wentzweiler, Hertingen etc., deren Sprossen theihveisedas Bürgerrecht zu Basel erwarben. Seil 1467 besass die Familiedas stiftische Erb-Küchenmeisteramt zu Basel. — Wolf SigmundFreiherr v. B. war 1530 österr. Landhauptmann der vier rheini-schen Waldstätte. Von dem Sohne desselben, Jacob dem Aelteren,gest. 1623 als baden-durlach. Hofmeister, stammten zwei Sühne,Jacob der Jüngere und Hans Adam, welche zwei Linien stifteten.Die von Ersterem gegründete Linie ist später wieder erloschen, diedes Letzteren aber blüht noch und ist durch zwei Söhne des Stif-ters, Georg Jacob Christoph und Franz Daniel, in zwei neue Liniengeschieden worden. Ersterer gründete die katholische Linie zuSchlingen, Letzterer die protestantische Linie zu Rheinweiler. —Die der Familie zustehenden Grundherrschaften Rheinvveiler undBambach liegen in dem grossherz. bad. Amtsbezirke Müllheim undgehören beiden Linien gemeinschaftlich. Die katholische Linie hatnoch Antheil an der Herrschaft Liel in demselben Amtsbezirke.
v. Rudioff.
Schild schrägrechts getheilt: oben in Roth ein schräg nach rechtsund oben laufender, silberner Löwe; unten in Gold drei schrägeunter einander gestellte, schwarze Ringe. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, aus welchem zwei schräg auswärts gekehrte,von einem schwebenden, goldenen Ringe umgebene, grüne Eichen-blätter hervorgehen. Die Helmdecken sind roth und silbern. —Abdrücke von .Petschaften. — Wappenb. d. Kgr. Hannover, F. 4.— Freih. v. d. Knesebeck, S. 242.
Hannover. Der k. hannöv. General-Postdirector WilhelmAugust Rudioff erhielt vom Könige Ernst August von Hannover denAdelstand des Königreichs Hannover, und diese Standeserhebungwurde amtlich, 2. Juni 1838, publicirt. Derselbe starb zu Hanno-ver, 20. Dec. 1854, im 75. Jahre.