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Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 14, mit blätterförmigen Speichender Rader und mit zwei auswiirtssehenden, goldenen Löwen alsSchildhaltern, welche, der rechte mit hochaufgeschlagenem, derlinke mit durch die Hinterpranken nach oben geworfenem Schweifeauf einem Bande mit der Devise: Intula Quae Indecora, stehen. —Siebmacher, I. 183, das Rad im Schilde achtspeichig; die Federnauf dem Helme werden rechts und links von einem ganzen, sechs-speichigen Rade beseitet. Die „Declaration" sagt: ein rothes Radim weissen Schilde, zwischen dem Rade aber gelb. Die Rader aufdem Helme ebenso; die mittlere Feder roth, die anderen weiss. —v. Meding, I. S. 483 u. 484, zunächst nach Nachrichten aus derFamilie, welche ganz mit Siebmacher übereinstimmen. — Dasv. Döringsche Wappenbuch zeigt im Schilde ein sechsspeichigesRad und auf dem Helme eine oben spitz werdende, mit vier Pfauen-federn besteckte, silberne Säule, welche an jeder Seite von einemRade beseitet ist. — Die blätterförmigen Speichen kommen an ei-nem Siegel von 1323 vor, welches Harenberg, Tab. 33, mitgetheilthat. — Das N. Preuss. Adelslexic., IV. S. 112, lässt die Räder aufdem Helme weg. — Gauhe, 1. S. 1875. —- Zedier, XXXI. S. 1086—1093 (nach handschriftl. Nachrichten). — v. Ilellbach, II. S. 314.— Freih. v. d. Knesebeck, S. 238.
Hannover. Altes hildesheimisches Adelsgeschlecht, welchesmit anderen gleichlautenden Familien: v. Reden in Hannover,v. Rhüden in Pommern und Hannover etc., nicht zu verwechselnist. Dasselbe kommt urkundlich schon 1323 (s. oben) vor und be-sass im Stille Gandersheim die Erbdrostenwürde. Das gleichnamigeStammhaus im Hildesheimischen steht der Familie noch jetzt zu.Spangenberg nennt zuerst den Henning v. Rheden, welcher um1400 als Kriegsoberst berühmt war. — Die Familie gehört imKönigreiche Hannover zu dem ritlerschaftlichen Adel der hildeshei-mischen Landschaft.
y . Rhoden.
Im silbernen Schilde drei mit grünen Weinranken belegte,rolbe Querbalken. Jede Ranke hat drei nach oben und zwei nachunten stehende Blätter und unten zwei noch grüne, im ersten An-setzen befindliche Trauben, eine nach rechts, die andere über die