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1 (1855)
Entstehung
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359
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Die Hehndecken sind rechts schwarz und golden, links schwarz undsilbern). Svea Rikes Vapenb.ok, Tab. 51 (der Schild ist quergetheilt: oben das beschriebene Wappen, unten in Roth eine, aufihrer Lafette ruhende, abgefeuerte, silberne Kanone).

Preussen. Eine, von gleichnamigen Geschlechtern zu un-terscheidende Adelsfamilie, welche nach der Mitte des vorigen Jahr-hunderts in Pommern ansässig geworden ist. Es üherliess nämlichder k. preuss. Major Christoph Adam v. Stedingk 1767 seinemSchwiegersöhne, dem Major Franz Heinrich v. Reichenbach, dasGut Regezow im Usedom-Wolliner Kreise, zu welchem Letzterer1786 das, die Gellentinsche Hufe genannte Vorwerk kaufte. DieseBesitzungen stehen noch jetzt der Familie zu.

v. Reichmeister, auch Freiherren.

Im rothen Schilde vier (1,2 und 1) durch zwei Lorbeerzweigekranzförmig mit einander verbundene, silberne Ringe. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem ein rechtssehendes,schwarzes Pferd aufwächst. Die Helmdecken sind roth und silbern. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Preuss. Rheinprovinz,S. 96 u. Tab. CHI (die Abbildung, welche nur einen Lorbeerkranzangiebt, ist durch die Reschreibung dahin berichtigt worden, dassder Kranz oben geschlossen ist und oben, unten, und an beidenSeiten einen silbernen "Ring bat, zwischen welchen sich immer dreiPaar der Blätter befinden). Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 26,mit zwei einwärts sehenden, schwarzen Pferden als Schildhaltern.N. Preuss. Adels!., V. S. 375 u. 376, nimmt im Schilde, nach derAbbildung im Wappenbuche d. Preuss. Rheinprovinz, nur einen sil-bernen Lorbeerkranz, ohne die Ringe, an. Freih. v. Knesebeck,S. 235.

Preussen, Hannover. Eins der alten deutschen Geschlech-ter, welche in der Blüthe des deutschen Ordens demselben in dasneu eroberte Preussen gefolgt waren. Der Name scheint sich aufein Amtsverhältniss zu beziehen, denn bekanntlich bezeichneten,namentlich bei dem deutschen Orden, Viele, vom Hoch- und Deutsch-meister an, ihre Würde durch den Titel: Meister. Das Familien-archiv wurde im Hause Langendorf um die Mitte des 17. Jahrhun-derts vom Feuer verzehrt, doch steht durch Bestätigung der Preuss.Ritterschaft fest, dass das Geschlecht ein altfreiherriiches und rit-