358
unten in Schwarz ein goldener Pfahl. I und 4 in Roth ein ein-wärts gekehrter, gekrönter, goldener Löwe; 2 und 3 der Längenach von Silber und Blau getheilt, mit einem bis über die Ilerz-stelle reichenden Sparren, dessen rechter Balken blau, der linkesilbern ist. Jeder Balken ist mit drei aneinander stossenden Weckenbelegt, der rechte mit drei silbernen, der linke mit drei blauen,und auf der Spitze des Sparrens steht eine von Blau und Silberder Länge nach getheilte Lilie. Auf dem Schilde stehen zwei ge-krönte Helme. Der rechte trägt einwärtssehend den aufwachsendenAdler der oberen Hälfte des Mittelschildes, der linke aber aufwach-send und einwärts sehend den Löwen des 1. und 4. Feldes. DieDecken des rechten Helmes sind roth und golden,- die des linkenblau und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. <1.Kgr. Bayern, III. 88. — v. Wölckern, 3. Abth. S. 237 u. 238. -v. Hefner, II. 55 (der Mittelschild ist mit einer siebenzinkigen Krönegekrönt). — Wappenb. d. Preuss. Rheinprovinz, I. CHI. u. S. 96(gieht die obere Hälfte des Mittelschildes golden an). — v. Lang,S. 212. — v. Hellbach, II. S. 300.
Bayern, Preussen. Joseph Anton v. R., kurpfälz. Geh.Staatsrath und Canzler, später Conferenzminister etc., erhielt vomKurfürsten Carl Theodor v. d. Pfalz, 3. Nov. 1767, wegen bereits39jähriger treuer Staatsdienste das Freiherrendiplom. Die Familieist in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern, so wie in die der preuss.Rheinprovinz unter No. 87 in die Klasse der Freiherren eingetragen.
v. Reichenbach.
Im silbernen Schilde ein aufwärts fliegender, links sehender,schwarzer Adler, aus dessen Klauen rechts und links nach untenBlitze hervorgehen. Ueber dem Adler schwebt in jedem Obenvin-kel des Schildes ein mit den Hörnern nach oben gerichteter, blauerHalbmond, und über demselben ein fünfstrahliger, blauer Stern.Auf dem Schilde steht ein, mit einem von Blau und Silber fünfmalgewundenen Wulste bedeckter Hehn, welcher den Adler des Schil-des mit den Blitzen trägt. Die Ilelmdecken sind blau und silbern.
— Pomm. Wappenb., IL S. 174 u. Tab. LXIV. — Suppl. zu Siebm.Wappenb., X. 25 (der Adler mit den Blitzen scheint im Schilde —
— doch ist die Abbildung schlecht — aus Wasser aufzusteigen.