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Preussen, Meklenburg. Eine der ältesten märkischenAdelsfamilien, welche Angeli zu denjenigen zählt, die sich 926 inder Mark Brandenburg, nach Vertreibung der Wenden, nie-dergelassen haben, während Andere sagen, dass dieselbe ausSachsen nach den Marken gekommen sei. Als Stammhaus wirdgewöhnlich Randau im Magdeburgischen, wo, so wie im Anhalt-schen, die Familie sonst blühte, angenommen. Nach Beckmann(Anhalt. Histor., P. III. p. 226, 228 u. 229) erscheint Gero v. Ran-dow urkundlich 1200, Gero v. R., Sohn, 1270, und Hermann v. R.1300. Aus den Marken, wo die Familie namentlich in der Alt-mark begütert war, kam dieselbe nach Schlesien, später nach Mek-lenburg, Pommern etc. In Schlesien war dieselbe besonders imOelsischen angesessen, und ist noch jetzt in Meklenburg und Pom-mern begütert.
v. Reckow.
Im silbernen Schilde ein nach der rechten Seite schreitender,schwarzer Bär. Auf dem Schilde steht ein Helm, welcher drei ne-ben einander stehende, sechsstrahlige, goldene Sterne trägt, aufwelche drei goldene Knebelspiesse mit den Spitzen aufstossen. Dermittlere Spiess steht gerade, die äusseren seitlich. Die Helmdeckensind schwarz und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Poinm.Wappenb., I. S. 138 u. 139 und Tab. LI. — Micrael, VI. S. 521.— Brüggemann, I. S. 170. — Siebmacher, V. 162, tingirt dasFeld blau und die Helmdecken blau und silbern. — Gauhe, II. S.1826. — v. Hellbach, II. S. 296. — Das N. Preuss. Adels!., IV. 95,giebt aber, da Brüggemann citirt ist, wohl nur in Folge eines Druck-fehlers, an, dass die Spitzen der Spiesse aufwärts gerichtet wären.
Preussen. Alte pommersche Adelsfamilie, welche aber niezu den sehr gliederreichen Geschlechtern gehört haben mag. Die-selbe erscheint urkundlich zuerst zu Ende des 15., wo Jarislav R.,Ritter, um das Jahr 1490 aufgeführt wird, und namentlich im An-fange des 16. Jahrhunderts. Die Familie ist in Pommern im KreiseStolp, Rummelsburg und Neu-Stettin begütert.