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v. Ramin.
Im silbernen Schilde ein aufrecht gestellter, mit dem Ilakenrechts gekehrter und mit drei Querstäben versehener, rother Mauer-brecher. Auf dem Schilde steht ein mit einem von Silber und Rothviermal gewundenen Wulste bedeckter Helm , welcher zwei mit denITaken auswärts gekehrte, unten gegen einander laufende Mauer-brecher, wie der im Schilde, trägt. Die Helmdecken sind roth undsilbern. — Abdrücke von Petschaften. — Pomm. Wappenb., 1. S.103—108 und Tab. XXXIX. — Elzow nennt das Wappenbild einzum Einrammen von Pfählen bestimmtes Instrument, und leitet vondemselben den Namen ab, Micrael aber (VI. S. 502.) hält dasselbefür einen Feuerhaken. Siebmacher, III. 155. — Brüggemann, I.S. 150. — Lexieon over adelige Familier i Danmark, II. XV11I.13. — Sehr interessant sind die von BagmihI im Pomm. Wappenb.,I. Tab. XLII, gegebenen Urkundensiegel. Das Siegel des Otto deRambyn von 127I zeigt die beschriebene Wappenfigur mit 6 Quer-stäben, das des Clawes v. R. von 1435, mit drei solchen Stäben,legt aber das Wappenbild schrägrechts, und das des Otto v. R.von 1606 ergiebt das Wappenbild aufrecht, kehrt aber den Hakenlinks. — Gauhe, I. S. 1776 - 1778 (unter Benutzung der von El-zow im Manuscripte hinterlassenen „historischen Beschreibung" derFamilie). — v. Hellbach, II. S. 281. — N. Preuss. Adelslexicon, IV.S. 85.
Preussen. Eins der ältesten und angesehensten pommer-schen, zu den Schlössgesessenen in Vor-Pommcrn gehöriges Ge-schlecht, welches in Urkunden unter dem Namen: de Monte, Ram-byn, Rammyn und Ramin vorkommt. Das erste bestimmte Auftre-ten der Familie fällt in das Jahr 1267, in welchem Otto de Rambyn,welcher in Urkunden bis 1321 erscheint, zuerst vorkommt. Der-selbe nennt seinen Vater Heinricus de Monte, hat diesen letzterenNamen früher, seinem Siegel nach, auch geführt und den NamenRambyn wohl erst nach Erwerbung des gleichnamigen Gutes ange-nommen. Im Laufe des 15. Jahrhunderts theilte sich das Geschlechtin die Raminsclie, Boolesche und Krakowsche Linie, welche untersich die gesummte Hand hatten. Die erstere Linie erlosch mit Li-borius Ilasso und die Güter gingen auf die Boolesche Linie über.Aus der Boekscben Linie wird zuerst um 1412 Friedrich v. R. ge-nannt und der älteste bekannte Lehnbrief der Linie zu Krakow istvon 1496. Beide blühen noch. Später kam die Familie auch nach