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1 (1855)
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354
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v. Ramin.

Im silbernen Schilde ein aufrecht gestellter, mit dem Ilakenrechts gekehrter und mit drei Querstäben versehener, rother Mauer-brecher. Auf dem Schilde steht ein mit einem von Silber und Rothviermal gewundenen Wulste bedeckter Helm , welcher zwei mit denITaken auswärts gekehrte, unten gegen einander laufende Mauer-brecher, wie der im Schilde, trägt. Die Helmdecken sind roth undsilbern. Abdrücke von Petschaften. Pomm. Wappenb., 1. S.103108 und Tab. XXXIX. Elzow nennt das Wappenbild einzum Einrammen von Pfählen bestimmtes Instrument, und leitet vondemselben den Namen ab, Micrael aber (VI. S. 502.) hält dasselbefür einen Feuerhaken. Siebmacher, III. 155. Brüggemann, I.S. 150. Lexieon over adelige Familier i Danmark, II. XV11I.13. Sehr interessant sind die von BagmihI im Pomm. Wappenb.,I. Tab. XLII, gegebenen Urkundensiegel. Das Siegel des Otto deRambyn von 127I zeigt die beschriebene Wappenfigur mit 6 Quer-stäben, das des Clawes v. R. von 1435, mit drei solchen Stäben,legt aber das Wappenbild schrägrechts, und das des Otto v. R.von 1606 ergiebt das Wappenbild aufrecht, kehrt aber den Hakenlinks. Gauhe, I. S. 1776 - 1778 (unter Benutzung der von El-zow im Manuscripte hinterlassenenhistorischen Beschreibung" derFamilie). v. Hellbach, II. S. 281. N. Preuss. Adelslexicon, IV.S. 85.

Preussen. Eins der ältesten und angesehensten pommer-schen, zu den Schlössgesessenen in Vor-Pommcrn gehöriges Ge-schlecht, welches in Urkunden unter dem Namen: de Monte, Ram-byn, Rammyn und Ramin vorkommt. Das erste bestimmte Auftre-ten der Familie fällt in das Jahr 1267, in welchem Otto de Rambyn,welcher in Urkunden bis 1321 erscheint, zuerst vorkommt. Der-selbe nennt seinen Vater Heinricus de Monte, hat diesen letzterenNamen früher, seinem Siegel nach, auch geführt und den NamenRambyn wohl erst nach Erwerbung des gleichnamigen Gutes ange-nommen. Im Laufe des 15. Jahrhunderts theilte sich das Geschlechtin die Raminsclie, Boolesche und Krakowsche Linie, welche untersich die gesummte Hand hatten. Die erstere Linie erlosch mit Li-borius Ilasso und die Güter gingen auf die Boolesche Linie über.Aus der Boekscben Linie wird zuerst um 1412 Friedrich v. R. ge-nannt und der älteste bekannte Lehnbrief der Linie zu Krakow istvon 1496. Beide blühen noch. Später kam die Familie auch nach