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Sachsen. Der bekannte Kunstkenner Johann Gottlob Quandt,Kauf- und Handelsherr zu Leipzig, Herr auf Wachau, später aufDittersbach und Rührsdorf, Zeschnig, Escbdorf und Rossendorf,wurde vom Könige Friedrich August I. von Sachsen, durch Diplom(i, d. Dresden, 4. April 1820, in den Adelstand des Kgr. Sachsenerhoben.
v. Quast.
Im blauen Schilde fünf (2, 1 und 2) silberne Leuchter mitaufgesteckten Lichtern. Auf dem Schilde steht ein Helm, welchereinen, die Sachsen links kehrenden, mit drei (1 und 2) Leuchternwie im Schilde belegten, blauen Adlersflug trägt. Die Helmdeckensind blau und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Abbildun-gen des Wappens kommen in den bekannten Wappeilbüchern nichtvor. — Angeli, Märk. Chronik, S. 39. — Gauhe, I. S. 1754 u.1755. — v. Hellbach, II. S. 271. — N. Preuss. Adelsl., IV. S. 73.
Preussen. Eins der ältesten märkischen Adelsgeschlechter,welches nach Angeli zu denjenigen gehörte, die 926, nach Ver-treibung der Wenden, in die Marken kamen. Später gelangte dieFamilie auch nach Pommern. Oh mit derselben das frühere an-haltsche Geschlecht der Schencken v. Quast im Zusammenhangestehe, ist nicht zu ermitteln. Beckmann, P. III. p. 344, sagt, dassLetzteres von dem hei Dornburg gelegenen Rittersitze Quast denBeinamen erhalten habe, und führt den Ritter Ulrich Schenck v.Quast an, welcher nach Peccenstcin, Theatr. Saxon. p. 185, dasScliloss Dornburg inne hatte, v. Hellbach hat nach diesen Anga-ben die Schencken v. Quast als zu der märkischen Familie gehö-rig angenommen. ✓
v. Quedenow.
Im goldenen Schilde ein quer über die Mitte desselben gezo-genes, rothes, oben mit drei Zinnen versehenes Mauerstück undunter demselben im Schildesfusse drei neben einander stehendegrilne Hügel, von welchen die seitlichen an den Schildesrand an-