Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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Greif mit offenen, silbernen Flügeln. Löwe und Greif sind ausrothem Granit gehauen. Unten steht auf einem blauen Bande dieDevise: Ex Oriente lux. Abdrücke von sehr genau gestochenenPetschaften. Hyrtl, I. S. 101 u. 102. Geneal. Taschenb. d.freih. Häuser, 1853. S. 335 u. 336, 1854. S. 389 u. 390, und1855. S. 439.

Oesterreich. Anton Prokesch, aus einem steiermärkischenGeschlechte stammend und Sohn des Gutsbesitzers in der Steier-mark Maximilian P., geb. 1795, erlangte vom Kaiser Franz I. vonOesterreich, 24. Mai 1830, als k. k. Major der Marine den österr.erblichen Ritterstand, mit dem Prädicate: v. Osten, und wurde16. Sept. 1835 unter die steiermärkischen Stände aufgenommen.Derselbe erhielt vom Kaiser Ferdinand 1., durch Diplom d. d. Wien,1. Febr. 1845, als k. k. General-Major, bevollm. Minister am k.griechischen Ilofe etc., den österr. erbländischen Freiherrenstand,wurde k. k. Feldmarschall-Lieutenant, ausserord. Gesandter undbevollm. Minister am k. preuss. Hofe, und ist jetzt k. k. Präsidial-Gesandter am Bundestage zu Frankfurt a. M.

v. Puchner, Freiherren.

Im blauem Schilde ein auf grünem Boden stehender, rechtsgekehrter, doppelt geschweifter, goldener Löwe, welcher mit beidenVorderpranken einen blätterigen Rosenzweig mit fünf Rosen hält,von welchen die drei oberen roth, die beiden unteren weiss sind.Auf dem Schilde steht eine fünfperlige Freiherrenkrone, auf welchersich zwei gekrönte Helme erbeben. Aus dem rechten wächst einim Ellbogen nach rechts gebogener, geharnischter Arm auf, welcherin der Faust ein Schwert nach oben und einwärts hält,, und ausdem linken wächst der Löwe des Schildes mit dem Rosenzweigeauf. Die Decken des. rechten Helmes sind blau und golden, diedes linken roth und silbern. Gen. Taschenb. d. freih. Häuser,1848. S. 287, und 1855. S. 440.

Oesterreich. Anton v. Puchner, k. k. Oberst, wurde vomKaiser Franz I. von Oesterreich, laut Diploms d. d. Wien, 19. Febr.1830, in den erbländiscb-ungarischen Freiherrenstand, und, lautDiploms d. d. Wien, 8. Mai 1833, in den erbländisch - österreichi-schen erhoben. Die Familie, sächsischen Ursprungs, war schon