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1 (1855)
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Pritthiz, Prep Ii lz, Prautilz etc. geschrieben wurde und welche sichschon um das Jahr 1103 in Schlesien und Polen niedergelassenhaben soll. Als Ahnherr wird, nach einer Familiensage, ein slavi-scher Krieger, Holub (auf Deutsch: Tauber), angegeben, welcher alsSchachspieler berühmt war und von einer Mohrenkönigin zum Wett-spiele aufgefordert wurde. Derselbe gewann das Spiel und warf,wie verabredet worden war, das eiserne Schachspiel der Königinan den Kopf. Davon soll der Name: Brettwitz (klug, erfahren,witzig im Bretspielej und das Wappen: das Schachhret im Schildemit der blutenden Mohrin auf dein Helme, kommen. Iloygerusde Pritthiz erscheint urkundlich um das Jahr 1316 unter dem Her-zoge Boleslaus zu Liegnitz, und Petrus de Prittwitz wird 1324unter dem Herzoge Heinrich VI. zu Breslau genannt. Im15. Jahrhunderte erwarb die Familie das Gut Gaffron im Warten-bergischen, nach welchem alten Stammhause sich noch jetzt meh-rere Glieder des Geschlechts schreiben. Aus dem genannten Hauseverpflanzte sich im 16. Jahrhunderte abermals ein Zweig nachPolen und kam in diesem Lande zu grossem Ansehen. InSchlesien breitete sich die Familie immer weiter aus, erlangtegrossen Grundbesitz und kam auch in die Mark. Der Name:v. Prittwitz ist durch mehrere Träger desselben in die Geschichtedes Königreichs Preussen sehr ehrenvoll verflochten. Johann Bern-hard v. Prittwitz u. Gaffron, später k. preuss. General der Caval-lerie, entriss in der Schlacht hei Cunnersdorf den König Friedrich II.von Preussen den grossen Gefahren, welche das Leben des Königsbedrohten, und brachte denselben in Sicherheit, woher sich die be-kannten Worte des grossen Königs schreiben:Prittwitz hat mich,Leslwitz (in der Schlacht bei Torgau) den Staat gerettet."

v. Proff-Irnich, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im mit einer siebenperligenFreiherrenkrone bedeckten, goldenen Milteischilde drei neben ein-ander schrägrechts und aufwärts gelegte, natürliche, blaue Barschen(Barsche) mit rothen Flossen (Stammvvappen). 1 und 4 von Blauund Silber in acht Reihen, jede zu 8 Feldern, geschacht (angeerb-tes Wappen derer von Menden); 2 und 3 in Silber, nach anderenAngaben in Gold, ein schwarzer Querbalken, über welchem ein