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1 (1855)
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3. Feldes liegt. Die Decken des mittleren Helmes sind blau undgolden, die des rechten und linken rotli und silbern. Den Schildhalten zwei einwärtssehende, schwarze Adler, welche rothe Schnäbelmit ausgeschlagener Zunge und rothe Klauen haben. Abdrückevon Petschaften. Tyroff, II. 213, und Wappenb. d. Sachs. Staa-ten, 1. 60 (die Decken des mittleren Helmes sind roth und goldenangegeben). Bei Erhebung in den Freiherrenstand wurde derSchild des Stammwappens unverändert beibehalten, der Schmuckdes Helmes aber im Stammwappen ein offener, blauer Flug,zwischen welchem die drei Lilien des 1. Feldes schwebten un-ter Hinzufügung eines zweiten und dritten Helmes, wie angegeben,verändert. In dem von Tyroff, II. 140, gegebenen Stammwappenist Feld 3 von Roth und Silber in drei Reihen, jede zu 4 Feldern,geschachl, der offene Flug auf dem Helme ist. schwarz, und dieHelmdecken sind rechts roth und silbern, links blau und golden.

Sachsen. Johann Friedrich v. Prenzel, Rittergutsbesitzer inder Oberlausitz, wurde vom Kaiser Franz II., 12. Sept. 1801, mitdem Prädicate: v. Pentzig in den Reichsfreiherrenstand erhoben.Derselbe stammte aus einem weit verzweigten, sehr angesehenenlausilzischen Geschlechte, in welches der Reichsadelstand durchdrei Ernennungen gekommen war. Ausser dem Diplome vom8. Sept. 1792 (s. den vorstehenden Artikel) war der Reichsadelnoch in der Person des genannten Johann Friedrich v. P. Nähe-res über diese Erhebung ist nicht bekannt so wie in der desFerdinand Traugott P., welcher das Prädicat: v. Bucherfeld erhielt,in die Familie gelangt. Das Wappen der Prenzel v. Bucherfeld warfolgendes: Schild geviert: 1 in Gold ein grünes Kleeblatt, 2 in Blauein ganz silbernes Schiff, 3 in Roth ein einwärts gekehrter Kranich,welcher in der linken Kralle einen Stein hält, und 4 in Gold aufgrünem Boden ein grün belaubter Baum. Aus dem gekrönten Helmewuchs ein rechts springendes, schwarzes Ross empor. Die Hehn-decken waren rechts grün und golden, links rolh und silbern.Die freiherrliche Familie erwarb in der Lausitz Grundbesitz.

v. Pressentin.

Im blauen Felde ein auf einer goldenen Falkenklaue stehen-der, mit den Sachsen rechts gekehrter, schwarzer Falkenflügel. Auf

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