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1 (1855)
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schlecht mit Hans Plötze, Herrn auf Thallwitz, unweit Eilenbure

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nach Sachsen gekommen, wo die Glieder desselben, überzeugt, dassman wisse, dass das Geschlecht von altem Adel sei, sich, wie ei-nige andere Adelsfamilien, ohne: von schrieben. Glieder der Fa-milie sind in kur- u. kön. sächs. Staats- und Hofdiensten zu hohemAnsehen gekommen.

v. Plötz, Stuchower und Schweitzer Stamm.

Im silbernen Schilde drei rothe Fische (welche Einige mit demNamen: Plötzen belegen), welche quer so über einander liegen, dassder mittlere links gekehrt ist, der obere und der untere aber rechtsgewendet sind. Auf dem Schilde stellt ein Helm, welcher drei sil-berne Slraussenfedern trägt, welche mit einem quer gelegten, rechtsgekehrten Fische, wie die im Schilde, belegt sind. Die Helmdeckensind roth und silbern. Abdrücke von Petschaften. Pomm.Wappenb., I. S. 169171 und Tab. LXIII. Aeltere Urkundeu-siegel zeigen die drei (2 und 1) Fische im Schilde aufrechtstehend:die horizontal liegenden Fische kommen erst im 17. Jahrhunderteund in neuerer Zeit vor. N. Preuss. Adelslexic., IV. S. 40.

Preussen. Alte pommersche Adelsfamilie, welche zuerst1380 vorkommt, in welchem Jahre sich Claus, Ricquen und Lu-deke, Gehrüder Plötz, und die v. Wacholt mit ihren Schlössernunter den Schutz der Herzoge Bogislav und Wartislav begaben unddieselben von den genannten Herzogen zu Lehn nahmen. Von dieserZeit an treten die Glieder dieses Geschlechts urkundlich bis i486nur als Zeugen auf, vom eben genannten Jahre aber findet sichein dem Bernd v. Plötz ertheilter Lehnbrief über Stuchow etc.Der zur Schwenzer Linie gehörige k. preuss. Oberst Johann Ernstv. Plötz, gest. 1782, stiftete das Stregower Fideicoinmiss, welchesunter Curatel des körn Ober-Landesgerichts steht und in seinerSubstanz nicht verändert werden kann, auch ist die Familie ausser-dem in Pommern begütert. '