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König, I. 728, stellen den Schwan frei in ein blaues Feld, tingirendie Straussenfedei n auf dem gekrönten Helme golden, blau, rotb,und geben die Helmdecken blau, rotb und silbern an. — v. Meiling,II. S. 431 u. 432, beschreibt zuerst das Wappen nach einer Stainm-bncbzeicbnung von 1619, welche mit der oben gegebenen Beschrei-bung stimmt, nur ist der Helm nicht gekrönt, sondern mit einemroth-grünen Wulste bedeckt, nimmt dann auf Micrael Rücksichtund geht zuletzt auf Siebmacher und Val. König über, deren An-gaben ihm fehlerhaft erscheinen, und doch sind nach Beiden diemeisten Petschafte, von welchen Abdrücke vorliegen, gestochen. —Das N. Preuss. Adelslexic., IV. S. 40, giebt in RoJ.li einen Schwanan, und auf dem gekrönten Helme drei Straussenfedern, silbern,rotli, golden. — Gauhe, I. S. 16,62 u. 1653. — Hörschelmann,Samml. von Stamm- und Almentafeln, S. 57. — v. Uechlritz, V.S. 116—123. — v. Hellbach, II. S. 243.
Preussen, Sachsen. Altes pommersches Adelsgeschlecht,welches man, um dasselbe von dem gleichnamigen, im folgendenArtikel besprochenen Geschlechte: v. Plötz, Stüchower und Schwen-zcr Stamm zu unterscheiden, in der neueren heraldisch-genealogi-schen Literatur unter dem Namen: v. Plötz, Sabower Stamm oderLinie, oder v. Ploetz mit dem Schwane aufgeführt hat. Ob undwie diese Familien mit einander in Verbindung zu bringen sind,dürfte, nach den historischen Vorlagen, kaum zu erörtern sein,wahrscheinlich sind dieselben eines Stammes, trennten sich aberspäter und nahmen verschiedene Wappen an. — Nach einigenSchriftstellern sollen die Ploetze schon im 11. Jahrb. aus Polennach Pommern gekommen, und die späteren Grafen Ploetze, Plützke,Plötzgau, von welchen Einige im 12. Jahrhunderte als Markgrafenvon Magdeburg genannt werden, aus diesem Geschlechte hervorge-gangen sein, andere Schriftsteller leiten die Ploetze erst von dengenannten alten Grafen ab. Alle diese und ähnliche Angaben wer-den wohl immer Vermutlumgen bleiben. Geschichtlich steht fest,'und dies reicht hin, dass die Plötze ein altes Geschlecht sind unddass Glieder desselben von 1142 und 1170 an mehrfach von älte-ren Schriftstellern genannt werden. — Die hier in Bede stehendeFamilie v. Plötz, Sabower Stamm, ist nach Bagmihl urkundlich seit1512 nachzuweisen, da in diesem Jahre in einer KaufsurkundeBertram Plötz zu Sabow erscheint. Der erste, bisher aufgefundeneLehnbrief ist von 1540, und in demselben wird Bertram Plötze mitSabow belehnt. — Im Anfange des 17. Jahrhunderts ist das Ge-