durchgehendem Querbalken. — v. Meding, II. S. 424, schreibt Pellek-hofen und giebt nach einem alten Stammbuche ohne Jahrzahl einWappen mit der Unterschrift: Hanss Pellekhoner, wie folgt: einenvon Roth und Silber in die Länge getheilten Schild mit einem durchdas Rothe gehenden, silbernen Raiken. Auf dem Helme zwei übereckroth und silbern getheilte Rüffelshörner. Helmdecken silbern undroth. — Gauhe, I. S. 1589 u. 1590. — v. Lang, Si 199. — v. Hell-bach, II. S. 215.
Bayern. Maximilian v. Pelkhofen, Herr auf Hohenbuch-bach, erhielt vom Kurfürsten Maximilian Emanuel Carl von Bayern,laut Diploms d. d. München, 26. April 1685, den Freiherrenstand.Das Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 273, giebt einkurbayer. Vicariatsdiplom, d. d. München, 9. Jan. 1688, an. Einkurbayer. Vicariat konnte in diesem Jahre nicht vorkommen, dennKaiser Leopold I. regierte von 1658—1705. — Altes bayerischesGeschlecht, welches die Stammreihe mit Stephan Pelk oder Poln-kover um das Jahr 1357 beginnt. Zwei Söhne desselben, Stephanund Matthäus, gründeten zwei Linien, von welchen die ältere zuHohenbuchbach und Hackershoven erloschen ist, die jüngere aberzu Mossthenning, Mossweng und Klebstein blüht. Die Familie istin Bayern begütert.
v. Pestel.
Im blauen Schilde auf grünem Boden ein nach der rechtenSeite aufspringender Geishock von natürlicher Farbe, welcher mitden Vorderbeinen eine rechts fünf-, links vierblätterige Staude um-fasst, aus welcher oben zwei rotbe, golden besaamte Rosen hervor-wachsen. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus welchemder Geisbock des Schildes mit der beschriebenen Staude aufwächst.Die Ilelmdecken sind blau und silbern. — Abdrücke von Petschaf-ten. — Wappenb. d. Preuss. Rheinprovinz, Dedicationsblatt. —Wappenb. d. Kgr. Hannover, E. 10. — Wappenb. d. Preuss. Mo-narchie, IV. 18. — Suppl. zu Siebm. Wappenb., IX. 24 (der Geis-bock springt an der Staude auf). — N. Preuss. Adelslexic., IV. S.27. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 227.
Hannover, Preussen. Just Ferdinand Friedrich Pestel,kurhraunschw.-lüneb. Ober-Appellationsrath, und der Bruder des-