Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
326
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mit dem Lorbeerkränze vor sich nach links hält. Die Helmdeckensind rechts schwarz und silbern, links roth und golden. Ab-drücke von Petschaften. Wappenh. des Kgr. Bayern, III. 74.v. Wülckern, 3. Abth. S. 197 u. 198. - v. Hefner, II. 50 und S.49 u. 50 (in der Abbildung steht aul der ungarischen Krone eineinfaches Kreuz, in der Beschreibung ist aber das Patriarchenkreuzangegeben). Suppl. zu Siebm. Wappenb., V. 26. Tyroff, I.53 (die Helme stehen auf einer Freiherrenkrone, das Patriarchen-kreuz ist, wie in den Suppl. zu Siebm. Wappenb., golden angege-ben, und der Adler auf dem rechten Helme ist ohne Scheine, dochgekrönt. Wie die ungarische Krone, in das Wappen gekommen, s.unten). v. Wülckern, a. a. 0. S. 198, glaubt, dass im Slamm-wappen an der Gabel ein Pechkranz gehangen habe; dann spieledas Wappen auf den Namen an. Das Freiherrendiplom giebt aberausdrücklich einen Lorbeerkranz an. v. Lang, S. 197 u. 198. v. Hellbach, II. S. 213.

Bayern. Martin Günther v. Pechmann, kurbayer. Comman-dant des kurbayer. Leibregiments, welcher bei der Eroberung vonOfen als Artillerie-Oberst mit einer Compagnie Bayern zuerst aufder Sturmleiter war, dann der Erstürmung von Belgrad und derSchlacht von Mohacz beiwohnte, wurde vom Kaiser Leopold I.,17. Juni 1698, in den Freiherrenstand erhoben und zum ungari-schen Magnaten mit der Erlaubniss ernannt, zum ewigen Andenkendie ungarische Reichskrone im Wappen führen zu dürfen. Nachv. Lang, S. 197, eine ursprünglich sächsische Familie, welche 1687vom Kaiser Leopold I. den Reichsritterstand erlangte. Die Söhnedes Freiherrn Martin Günther wurden 1728 in den bayerischenKurlanden als Freiherren ausgeschrieben. Die Familie ist inBayern begütert.

v. Pecikenzell, Freiherren.

Im rolhen Schilde eine aus der Mitte des rechten Seitenrandesin das linke Untereck schrägrechts sich ziehende, silberne, schwarzausgelugte, vierschichtige Mauer mit drei aufsteigenden, von einemSchussloch durchbrochenen Zinnen, auf welchen eine silberne Gemsenach rechts hinaufläuft. Auf dem Schilde steht ein mit einer sie-benperligen Freiherren kröne gekrönter Hehn, aus welchem die Gemse