Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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den Bären mit goldenem Ilalsbande und einem von demselben her-abhängenden Stück Kette (Gschwind). 1 und 4 in Roth zweischrägrechte, silberne Balken; 2 und 3 in Silber eine auf Felsenerbaute Burg mit drei Zinnenthürmen und einer über dem mittle-ren Thurme schwebenden, goldenen Krone. Auf dem Schilde stehteine fiinfperlige Freiherrenkrone, auf welcher sich vier gekrönteIJehne erheben. Aus dem rechten Helme wächst der geharnischteMann der rechten Hälfte des Mittelschildes auf, der zweite trägt dieBurg des 2. und 3. Feldes, der dritte drei schwarze Straussen-federn, und der linke den Bären der linken Hälfte des Mittelschil-des. Die Helmdecken sind rechts schwarz und golden, und linksrotli und silbern. Abdrücke von genau gestochenen Petschaften. Gencal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 268 (2 und 3 inGold eine auf Felsen erhaute Burg mit einem in der Mitte empor-stehenden und oben mit einer Spitzkrone bedeckten Thurme), und1855. S. 410 u. 411. Megerle v. Mühlfeld, Ergzgsbd., S. 84.v. Schönfeld, I. S. 154. v. Hellbach, II. S. 195.

Oesterreich. Wolf Jacob Otto v. Ottenfels, Herr auf Gär-nitz in Kärnten, erhielt vom Kaiser Joseph I., laut Diploms d. d.Wien, 20. Aug. 1710, den erbländisch-österreichischen Freiherren-stand. Altes kärntner Adelsgeschlechl. Johann Sigmund Ottowurde 1643 als ständisches Mitglied Kärntens anerkannt, und er-hielt vom Kaiser Ferdinand III., laut Diploms vom 20. Juli 1653,mit dem Prädicate: v. Ottenfels, den Reichsritterstand. Der Sohndesselben war der oben genannte Freiherr Wolf Jacob, und desLetzteren Sohn, Freiherr Wolf Franz, gest. 1751, k. k. Landrath,ständischer Verordneter, wurde von seinem Oheim, Johann MartinFreiherr Gschwind v. Pockstein, k. k. General-Feldmarschall etc.,dem Letzten seines Geschlechts, als nächster Agnat, lt. Testamentsmit der Verpflichtung, Namen und Wappen v. Gschwind dein sei-nigen zuzufügen, zum Erben seiner Fideicommissgüter Tüschldorfund Lübeck in Kärnten eingesetzt, und nahm, nach kais. Concessionvom 4. März 1719, Namen und Wappen der Freiherren v. Gschwindan. Ein Urenkel desselben, Freiherr Franz Xaver, gest. 17. März1851, Herr auf llorvaczka in Croatien, k. k. Kämmerer und Geh.Rath, gewes. Internuntius zu Constantinopel und dirig. Staats- undConl'erenz-Rath im Departement der auswärtigen Angelegenheiten,wurde mit dem Oberst-Erbland-Falkenmeisteramte des HerzoglhumsKärnten belehnt.