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1 (1855)
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sein, dass die Familie v. Imstenraedt, Imstenrath, in Roth ein sil-bernes Herzschild führte, durch welches ein rother Flnss lief undum welches neun Pilgermuscheln standen. Aus dem gewulstetenHelme wuchs ein rechtssehender Hock auf.) Hits Familie v. Othe-graven ist der Adelsmatrikel der preussischen Rheinprovinz unterNo. 81 einverleibt.

v. Ott, Freiherren.

Schild quer getheilt: oben in Silber eine rechts gekehrte Fisch-otter von natürlicher Farbe; unten in Rlau zwei schrägrechte, gol-dene Balken. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Hehn, aufwelchem eine vorwärtssehende, gekrönte Sirene ruht, welche dengedoppelten Fischschwanz zu beiden Seiten in die Höhe wirft undmit jeder Hand den einen umfasst. Die llelmdecken sind blau undgolden. Wappenbuch d. Kgr. Bayern, III. 71. v. Wölckern,3. Abth. S. 190 u. 191. v. Hefner, II. 49 u. S. 49. v. Lang,S. 193, und v. Ilellbach, II. S. 195, irren hinsichtlich der Zeit, inwelcher Kaiser Sigmund regierte.

Bayern. Johann v. Ott wurde vom Kaiser Ferdinand I.,2. März 1563, in den Freiherrenstand erhohen. Der Urgrossvaterdesselben, Franz Georg Ott, hatte wegen tapferer Dienste in Un-garn gegen die Türken vom Kaiser Sigmund, laut Dipl. d. d. Ulm,8. Aug. 1412, den Adel erhalten. Nach v. Lang wurde JohannBaptist Freiherr v. Ott, geb. 24. Juni 1743, Herr auf Katzdorf undPettendorf, quiesc. k. bayer. Hof-Kammerralh, später Geschlechts-Acltester, 25. Juni 1792, in den pfalz-bayerischen Kurlanden alsFreiherr ausgeschrieben.

v. Ottenfels, genannt v. Gschwind, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Mittelschild der Länge nachgetheilt: rechts in Blau ein vorwärtssehender, geharnischter Mannmit offenem Visir und goldener Krone, welcher in der Rechteneinen Scepter hält, die Linke aber in die Seite stemmt (Stamm-wappen); links in Gold der freiledige Oberleib eines einwärtssehen-