317
mit dem Erb-Marschallamte in den Filrstenthilmern Calenberg undGüttingen beliehen, und zwar brachte Heinrich v. 0. (nach AnderenLudolph v. 0.) diese Würde in die Familie. Das Geschlecht gehörtim Königreiche Hannover zu dem rilterschaftlichen Adel der Göt-tingischen und Grubenhagenschen Landschaft und ist auch im Re-gierungsbezirke Erfurt reich begütert. — Das N. Preuss. Adelslexic.(a. o. a. 0.) führt das Geschlecht als freiherrlich auf, und nachGauhe war Just Ludwig Freiherr v. 0. 1738 kurbraunschw. Land-(lrost zu Ratzeburg. — Eine Linie des Geschlechts soll den Grafen-stand erlangt haben, aber wieder erloschen sein. Näheres überdiese Linie ist nicht aufzufinden.
v. Olfers.
Im golden eingefassten, silbernen Schilde ein rechts gekehrterLöwe mit rother ausgeschlagener Zunge von natürlicher Farbe, wel-cher in der rechten Vorderpranke einen zehnblätterigen, grünen,nach oben und links sich umbiegenden Zweig hält. Auf dem Schildestellt ein gekrönter Helm, aus welchem von den Ilinterpranken ausein rechtsseilender Löwe, welcher in der rechten Vorderprankeeinen achtblätterigen, grünen Zweig hält, zwischen einem offenen,silbernen Adlerslluge, aufwächst. Die Helmdecken sind silbern undschwarz. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenbuch d. Preuss.Monarchie, IV. 14. — N. Preuss. Adelsl., III. S. 182.
Preussen. Rheinländische Adelsfamilie, aus welcher meh-rere Glieder in k. preuss. Staats- und Militairdiensten standen undstehen.
v. Orth.
Im goldenen Schilde ein nach rechts gekehrter, rother Löwe,welcher in der rechten Vorderpranke einen abwärts gekehrten,rothen Pfeil hält. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme.Der rechte trägt einwärts gekehrt den Löwen des Schildes mit demPfeile, der linke aber drei Strausscnfedern, roth, golden, rotli. DieHeinidecken sind roth und golden. — Wappenb. d. Kgr. Württ.,S. 48 u. No. 190. — Adelsb. d. Kgr. Württ.. S. 455.