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1 (1855)
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316
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v. Oldershausen, auch Freiherren.

Schild geviert: I und 4 in Roth neun (3, 3, 3) goldene, vier-blätterige Rosen; 2 und 3 golden, ohne Rild. Auf dem SchildesLeht ein Helm, welcher einen offenen, von Roth und Gold mit ge-wechselten Farben quer getheilten Adlersflug trägt, dessen Flügelin den rothen Theilen mit den neun Rosen des Schildes helegtsind. Die Helmdecken sind roth und golden. Abdrücke vonPetschaften. v. Rieding, I. S. 420. Wappenb. d. Kgr. Han-nover, C. 4 u. S. 11 (die Rosen werden rosenfdrmig schattirte Ku-geln genannt), mit hinter dem Schilde gekreuzten Marschallstäben,einem vor- und einwärtssehenden, schwarz Geharnischten, welcherin der freien Hand eine Lanze hält, als rechtem, einem vorvvärts-sehenden, goldenen Lüwcn als linkem Schildhalter und mit derDevise: nicht mit trutz auf schild und speer. Siebmacher, 1.183: Rraunschweigisch, und Spener (Theor. Insign., p. 269) setzenirrigerweise in das 1. und 4. rothe Feld sechs (3 und 3) goldeneSonnen, tingiren Feld 2 und 3 silbern, theilen die Flügel von Sil-ber und Roth mit gewechselten Farben quer, so dass die Wappen-bilder des 1. und 4. Feldes die untere Hälfte des rechten und dieobere des linken Flügels belegen, und nehmen rothe und silberneHelmdecken an. Falke, Cod. Tradil. Corbeiens., Tab. X., giehtnach einem Siegel von 1460 die neun Rosen als Pfennige, und dasN. Preuss. Adelslexieon, IV. S. 461, beschreibt das Wappen, wieSiebmacher und Spener, giebt aber, statt der sechs goldenen Sonnen,sechs goldene Vollmonde an. Gaulie, I. S. 1540 u. 1541, nachLeuckfeld, Antiquit. Rlanckenburg. v. Hellbaclr, II. S. 188.Freih. v. d. Knesebeck, S. 223.

Hannover, Preussen. Alles niedersäbhsisches und thürin-gisches Adelsgeschlecht, welches Leuckfeld von der alten im Für-stenthuine Güttingen reich begütert gewesenen, von den GrafenIlarzhorn stammenden, 1369 aber erloschenen Familie der Herrenv. Westerhove herleitet. Heinrich v. Westerhove, mit dem Beina-men: der Lange, legte 1041, nach einem Unglücke auf der Jagd,seinen Namen ab, veränderte sein Wappen, wurde Oldward genanntund erbaute Oldwerdeshusen oder Oldwardshausen im Güttingischen,welches insgemein Oldershausen ausgesprochen wurde. Die Nach-kommen desselben behielten letzteren Namen bei. Derselbe kommturkundlich schon 1263, 1266 und 1292 vor, und der älteste Calen-bergische Lehnbrief ist vom Jahre 1495. Seit 1478 ist die Familie