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v. der Oehe.
Im silbernen Schilde auf grünem Rasen ein aufwachsender,brauner Baumstamm, an welchem auf jeder Seite vier grüne Ei-cheln hangen. Auf dem Schilde stellt ein mit einem von Grünund Silber sechsmal gewundenen Wulste bedeckter Helm, aus wel-chem zwei auswärts gewendete, grüne Stiele, jeder mit einem Klee-blatte, aufsteigen, zwischen welchen ein Zweig mit drei Eicheln anaufrecht stehenden, beblätterten Stielen schwebt. Die Helmdeckensind grün und silbern. — ßagmihl, Pornm. Wappenb., I. S. 5 u. 6Tab. II. — Gauhe, II. S. 816 u. 817, giebt ausnahmsweise nachWackenroder, Altes u. Neues Rügen, S. 310, das Wappen an, undzwar, wie folgt: die Familie führt im Wappen acht Eicheln an ei-nem stehenden Stamm und auf dem Helme einen liegenden Astmit drei Eicheln. — v. Ilellbach, II. S. 183. — N. Preuss. Adelsl.,III. S. 473.
Preussen. Sehr altes Rügensches Geschlecht, aus welchemzuerst Johannes de lnsula, quae dicitur Oe, 1314 in einem Ein-nahmeregister des Fürsten Witzlaff IV. vorkommt. Dasselbe hat niezu den sehr ausgebreiteten Familien gehört, ist aber schon dadurchmerkwürdig, dass es das Stammgut, die kleine Insel Oehe im Rii-genschen Kirchspiel Schaprode, urkundlich seit länger als fünfhun-dert Jahren besessen hat. Im Anfange des 17. Jahrhunderts machtesich namentlich Carl v. d. Oehe durch weite Reisen sehr bekanntund zeichnete sich auch in mehreren Kriegen aus.
v. Oesfeldt.
Schild golden eingefasst, geviert und mit Mittelschilde. Imrunden, goldenen Mittelschilde eine vorwärtssehende Eule von na-türlicher Farbe. 1 und 4 von Blau und Schwarz der Länge nachgetheilt mit einem rechts gekehrten, silbern geharnischten Arme,welcher in der Faust ein Schwert mit goldenem Grille nach einwärtsund oben hält; 2 und 3 in Silber ein rolher Querbalken, welcheroben von zwei neben einander stehenden, goldenen Rosen, untenvon einer solchen Rose begleitet wird. Auf dem Schilde steht eingekrönter Helm, welcher drei Straussenfedern, blau, silbern, blau,trägt. Die Hehndecken sind schwarz und golden. — Abdrücke von