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Baden. Peter Franz Noöl, fiirstl. Salm - Salmscher Hofrathund Canzler, wurde vom Kaiser FranzII., für seine, dem Kaiserund dein Reiche treugeleisteten Dienste, ohne Ansuchen, 27. Juni1806, also nur wenige Wochen vor Auflösung der alten deutschenReichsverfassung, in des heil. röm. Reichs Adelstand erhoben. Der-selbe, geb. 1736 zu Mainz und aus einer Kaufmannsfamilie stam-mend, hatte in seiner oben angeführten amtlichen Stellung dasdamals bedeutende Besitzungen inne habende Fürstenhaus Salm-Salm und mehrere andere reichsfürstliche Häuser bei dem Reichs-tage zu Regensburg, beim Congresse in Rastatt und bei anderenGelegenheiten, wo gemeinsame deutsche Interessen zu beachtenwaren, mit grossem Eifer vertreten, und starb als Gesandter derfiirstl. Sahnschen Häuser bei dem rheinischen Bunde zu Frankfurta. M. Durch den Sohn desselben aus zweiter Ehe, Felix Hyacinthv. Noöl, kam die Familie nach Baden.
v. Nordeck zur Rabenau, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschild. Im silbernen Mittelschilde dreischwarze Herzen, deren Spitzen in der Mitte des Schildes so an-einander gesetzt sind, dass dieselben die Form eines Schächerkreu-zes annehmen. 1 und 4 in Schwarz ein rechts gekehrter, doppeltgeschweifter, goldener Löwe, und 2 und 3 in Blau ein rechts ge-wendeter, silberner Kranich, welcher in der rechten, empor gehal-tenen Klaue einen Stein hält. Auf dem Schilde stehen zwei ge-krönte Helme. Der rechte Helm trägt zwischen zwei von Silberund Schwarz mit gewechselten Farben quer getheilten Büffelshör-nern eine silberne, mit drei (2 und 1) Pfauenfedern besteckte Säule,und der linke einen offenen, schwarzen Adlersflug, zwischen wel-chem der Kranich des 2. und 3. Feldes steht. Die Helmdeckensind rechts schwarz und silbern, und links blau und golden. —Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. des Kgr. Bayern, III. 69.— v. Wölckern, 3. Abth. S. 186 u. 187. — v. Hefner, II. 49 u.S. 49. —• Mittelschild und rechter Helm ergeben das Stammwappen,der Hauptschild und der linke Helm sind bei Erhebung in denFreiherrenstand hinzu gekommen. — Das Stainmwappen giebt Sieb-macher, I. 137, und die Supplemente zu demselben, VII. 30, zeigendas gleiche Wappen. — v. Meding, I. 417, hat dasselbe nach Sclian-nal, Client. Fuhlens., p. 135, wie folgt, beschrieben: in Silber drei