Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
300
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v. Möller.

Schild der Länge nach getheilt: rechts (vorn) in Silber einrother Querbalken mit einer halben, rothen Rose belegt, an welcheeine halbe, goldene Sonne geschoben ist (die halbe Rose steht nachrechts, die halbe Sonne nach links); links (hinten) in Roth einean die Theilungslinie angeschlossene, halbe, silberne Lilie mit gol-denem Hefte oder Runde. Auf dem Schilde steht ein mit einemvon Silber und Roth siebenmal gewundenen Wulste bedeckter Helm,aus welchem ein rechts springender Hirsch von natürlicher Farbemit zwölfendigem Geweihe aufwächst. Die Helmdecken sind rothund silbern. Abdrucke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr.Hannover, D. 12 u. S. 10. Siebmacher, V. 285: Die Moller,Hamb. adel. Geschlecht (an die Rose in der rechten Schildeshälfteist ein halber, achtstrahliger Stern angeschoben). v. Meiling, I.S. 398 400, beschreibt nach den Originaldocumenten von denJahren 1541 und 1570 und nach den denselben eingemalten Wap-pen das Wappen der Familie, verbreitet sich auch genau über dieUnterschiede der Wappen der Linien zu Heiligenthal und zu Rethem.Im Wappen des Diploms von 1541, welches auch das früher ge-führte Wappen (s. unten) angiebt, liegt in der rechten Schildes-hälfte auf dem rothen Querbalken aneinander gesetzt eine goldene,halbe Rose von zwei ganzen und zwei halben Blättern, und ein gol-dener, halber Stern von fünf Spitzen und vier ganzen und zweihalben Flammen. Die linke Schildeshälfte, wie oben angegeben.Auf dem Helme (ein Wulst ist nicht erwähnt) ein aufwachsender,springender Hirsch von 14 Enden. Tyroff, IL 223. Das Wap-pen im Diplome von 1570 ist dem eben beschriebenen gleich, nurdass der halbe Stern, welcher, wie v. Meding angiebt, an beidenOrten eigentlich kein Stern, sondern eine ungebildete, halbe Sonnegenannt werden sollte, drei ganze und zwei halbe Spitzen und vierFlammen hat. Das im Diplome vom Jahre 1541 erwähnte frühereWappen des Geschlechts war der Länge nach getheilt. In derrechten Schildeshälfte war ein rother, mit einem schwarzen Kamm-rade belegter Querbalken, in der linken die oben angeführte halbeLilie. Die Linie zu Rethem, welche im vorigen Jahrhunderteerloschen ist, führte 1660 das Wappen nach v. Meding wie folgt:Schild der Länge nach getheilt: rechts in Roth eine goldene, halbeLilie, links in Blau ein goldenes, halbes Kammrad, beide Wappen-bilder an die Theilungslinie angeschlossen. Die Linie zum Heiligen-