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1 (1855)
Entstehung
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v. Mitzlaff.

Schild der Länge nach von Silber und Schwarz getheilt miteinem doppelten Adler von gewechselten Farben des Schildes. Aufdem Schilde steht ein Hehn, welcher drei Straussenfedern, silbern,schwarz, silbern, trägt. Die Helmdecken sind schwarz und silbern. Abdrücke von Petschaften. Pomm. Wappenh., II. S. 139141 und Tab. LH. Micrael, VI. 506, sagt: Mitzlafe, führen ei-nen doppelten Adler, halb weiss und halb schwarz, und auf deinHelme drei gelbe Straussenfedern. Siebmacher, V. 166, giehtdas Wappen wie Micrael. Brüggemann, I. S. 165. v. Meding,III. S. 438, berücksichtigt Micrael und Siebmacher. Das NeuePreuss. Ädelslexic., III. S. 415, gieht das Wappen, wie oben ange-nommen wurde. Von den von Bagmihl, II. Tab. L1V, gegebenenUrkundensiegeln zeigt das von Berend MitzlafT von 1574 auf demHelme vier Federn, und das von J. C. v. Mitzlaff, ungefähr ausderselben Zeit, sieben Federn. Gauhe, I. S. 1387. v. Hell-bach, II. S. 131.

Preussen. Alte ponnnersche Adelsfamflie, welche vorzugs-weise im Stolper Kreise begütert war und noch ist, und aus wel-cher Glieder nach Schweden, Dänemark, Oesterreich, Polen, Schle-sien, der Lausilz etc. gekommen sind. Georg M. erscheint schon1389 als Herr des Gutes Carzin.

v. Mögling.

Im blauen Schilde ein, von einem grünen Hügel nach derrechten Seite aufspringendes, mit einem goldenen Scheine umgebe-nes Lamm. Auf dem Schilde steht ein Helm, aus welchem, zwi-schen zwei von Gold und Blau sechsmal quer getheilten Büffels-hörnern, das Lamm des Schildes aufwächst. Die Helmdecken sindblau und golden. Wappenh. d. Kgr. Württ., S. 51 und No. 206.Das Adelsb. d. Kgr. Württ., S. 448, hat die Hörner auf dem Helmenicht angegeben.

Württemberg. Friedrich Heinrich Wolfgang Mögling, gest.5. April 1813, k. württ. Geh. Legationsrath, erster Secretair desk. Geh. Cabinets etc., wurde vom Könige Friedrich I. von Württem-berg, 19. Sept. 1811, in den Adelstand erhoben.