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1 (1855)
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g 44. Adelsbuch des Grosslierzogth. Baden, S. 129 u. 130.Geneal. Taschenbuch d. freiherrl. Häuser, 1853. S. 256 (lässt dieHelme sich auf einer freiherrlichen Krone erheben, giebt die dreiRauten auf dem Stulpe des Hutes als drei weisse Hermeline undnimmt Schildhalter an: rechtsden goldenen Löwen und links dasschwarze Einhorn der Linie in Oesterreich"), und 1855. S. 339342. Das Stammwappen geben Siebmacher, I. 80, Spener, I.p. 96. Einzinger v. Einzing, II. Tab. 11 p. 390 etc.: der Schildist überall von Silber und Schwarz durch eine rechte Stufe quergetheilt. Das vermehrte Wappen (s. unten) hat Siehmacher, III.121, mitgetheilt. Der Schild ist geviert: 1 in Silber eine rechte,lind 4 eine linke, schwarze Stufe; 2 und 3 in Silber ein ganzerSparren, dessen rechter Schenkel schwarz, der linke golden ist.Auf dem Schilde stehen zwei Helme. Der rechte, gekrönte Hehnträgt zwei von Silber und Schwarz quer getheilte BiifTclshürner,und der linke den oben erwähnten hohen Hut. Derselbe ist mitdem Sparren des 2. und 3. Feldes belegt, auf dem Stulpe stehendrei weisse Hermeline, die Straussenfedern sind schwarz, silbernund golden, und die Helmdecken rechts schwarz und silbern, linksschwarz und golden. Der aufrechte Sparren, die quere Theilungder Börner etc., sind gewiss unrichtig. Zedier, XVII. p. 536.

v. Lang, S. 174 u. 175. v. Hellbach, II. S. 34.

Bayern, Baden. Eins der wenigen noch blühenden Ge-schlechter Alt-Bayerns, wslche von dem eingeborenen Adel urkund-lich abstammen. Der Name der Familie gestaltete sich im Laufeder Zeit verschieden, nämlich: Liutperachting, Luitprechting, I.eu-prechting und Leoprechting etc., und bedeutet so viel als Sohnoder Nachkomme eines erlauchten Mannes: hoino clarus. Die un-unterbrochene Stammreihe des Geschlechts beginnt mit Heinrichv. Leuprechtingen, welcher 1165 dem Turniere in Zürich beiwohnteund 1199 starb. Unter den Ahnen glänzt vorzüglich BernhardLeuprechtingen hervor, welcher, von 14461473 gefürsteter Propstin Berchtesgaden, als zweiter Gründer dieses Stifts verehrt wird.

Hans Paulus v. Leuprechling, Domherr, Scholaster und Seniorin Regensburg, erhielt vom Kaiser Ferdinand III., laut Diploms d.d. Regensburg, 10. Dec. 1652, eine Vennehrung des Wappens durchHinzüfügung des Wappens der 1544 erloschenen Linie der Familieim Bisthume Passau, welche des oben erwähnten Heinrich v. Leu-prechtingen Urenkel, Luitprand, unter Vertauschung des Stamm-wappens, der schwarzen Stufe, mit einem gestürzten Sparren, ge-