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1 (1855)
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16. Juli 1745, in den Freiherrenstand erhohen. Auf dieses Diplombezieht sich v. Wölckern, 3. Abth. S. 121. Was die Erhebung derFamilie in den Adel- und Ritterstand anlangt, so sagt v. Lang,S. 415: 15. Mai 1745 erhoben die pfalzbayerischen Kurfürsten undReichsverweser, Carl Albert und Carl Philipp, die beiden Gebrüder,Aloys Wiguleus Kreitmayr, damals Vicariats-Gerichtsassessor, nach-mals Staatscanzier und Freiherr, und Benno Kreitmayr, nachherBürgermeister von München, in den Adels- und Ritlerstand undverliehen ihnen die Reichsvicariats-Adler im Wappen. Adlerkommen übrigens im Wappen der Freiherren v. Kreitmayr nicht vor.

v. Kretschmann.

Schild der Länge nach getheilt, rechts golden, links blau, mitdein auf der Theilungslinie stehenden Oberkörper eines vorwärts-selienden Mannes. Der Rock ist rechts hlau, links golden, Kragenund Aufschläge sind silbern, der Gürtel golden, und den Kopf be-deckt eine weisse, mit einem spitzigen Zipfel nach unten und linksherabhängende Mütze. Der Mann hält in der rechten Hand einen,die Hörner nach oben kehrenden, silbernen Halbmond mit Gesicht,und in der linken einen fünfstrahligen, silbernen Stern, über wel-chem neben einander zwei dergleichen Sterne schweben. Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, welcher eine goldene Schlangeträgt, die, sich in den Schwanz beissend, einen Ring formt, in wel-chem eine vorwärtssehende Eule von natürlicher Farbe sitzt. DieHelmdecken sind golden und blau. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, HL 74. Wappenb. d. Kgr.Bayern, VI. 70: v. Kretschmann auf Erkersreuth (Schild goldeneingefasst, und die Aufschläge wie die Seite des Rocks). v. Hef-ner, II. 107 u. S. 94 (die Einfassung des Schildes zeigt gewech-selte Farben, und der Halbmond hat kein Gesicht). v. Lang, S.418. v. Hellbach, I. S. 703. Das N. Preuss. Adelslexic., V.S. 288, nennt das Wappenbild einenMann", während dasselbenur den Oberkörper eines Mannes zeigt, und tingirt den Halbmondgolden.

Preussen, Sachsen-Coburg. Theodor Kretschmann, frühermarkgräflich Anspach-Baireuthscher, später k. preuss. Kammerdirec-tor, wurde vom Könige Friedrich Wilhelm III. von Preussen, 8. Juli