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v. Kirn.
Schild geviert mit Mittelschilde. Im blauen Mittelschilde einzehnendiges, goldenes Hirschgeweihe. 1 und 4 in Blau drei (I und2) sechsstrahlige, goldene Sterne; 2 und 3 in Roth die untereHälfte eines achtspeichigen, silbernen Rades. Auf dem Schilde stelltein gekrönter Helm, aus welchem zwischen einem offenen, blauenFluge ein roth gekleideter Krieger mit eiserner Pickelhaube, Iviirassund Handschuhen aufwächst, welcher in der Rechten einen Morgen-stern schwingt und die Linke in die Seile stemmt. Die Ilelni-dccken sind blau und golden. — Wappenb. d. Kgr. Würltemb., S.50 u. 5 t und No. 203. — Adelsb. d. Kgr. Würtlemb., S. 436 (deraus dem Helme aufwachsende Krieger wird als stehend beschrieben).
Württemberg, Preussen. Die Gebrüder Kirn: Franz An-selm, geb. 23. Dec. 1793, k. württemb. Regiments-Quartiermeister,Wilhelm Emerich, geb. 2. Aug. 1795, Huttenverwalter auf dem k.Eisenwerke zu Christophsthal, Carl Christian, geb. 5. Aug. 1805,Oberamtmann in Welzheim, und Ernst Alexander, geb. 17. Aug.1811, k. würtlemb. Lieutenant, wurden Vom Könige Wilhelm I. vonWürttemberg, laut Diploms d. d. Stuttgart, 12. Juni 1836, in denAdelstand des Königreichs Württemberg erhoben. — Die Familiestammt aus dem Orte Oberstadion in Oberschwaben und ist späterauch nach Preussen gekommen.
v. Kleimayrn, Freiherren.
Schild geviert mit Mittelschilde. Im blauen Mittelsehilde einsechsstraldiger, goldener Stern. I und 4 in Blau ein aufgerichte-tes, einwärts springendes, silbernes Einhorn; 2 und 3 in Roth einesilberne Lilie. Auf dem Schilde steht die Freiherrenkrone, aufwelcher sich zwei gekrönte Helme erheben. Aus dem rechtenHelme wächst das Einhorn des I. und 4. Feldes auf, und derlinke trägt einen, die Sachsen einwärtskehrenden, rothen Adlers-flügel, welcher mit der Lilie des 2. und 3. Feldes belegt ist. DieDecken des rechten Helmes sind blau und silbern, und die deslinken roth und silbern. Den Schild halten zwei einwärtssehende,natürliche, gekrönte Adler, und die Devise ist: Integritate. — Gen.Taschenb. d. freih. Häuser, 1855. S. 297.