der Slern der oberen, linken Schildeshälfte. Die Ilelmdecken sindroth und golden. — Dorst, Allgem. Wappenb., II. S. 127 u. 128.
— v. Hefner, II. 103 u. S. 88.
Bayern. Georg Gustav Ludwig Kern, k. bayer. Oberst-Lieut.und Geniedirector zu Augsburg, würde vom Könige Ludwig I. vonBayern, laut Dipl. d. d. München, 16. Nov. 1845, in den erblichenAdelstand des Kgr. Bayern erhoben und der Adelsmatrikel des Kö-nigreichs einverleibt. — Nach Angaben ans der Familie stammt die-selbe aus der alten schweizerischen Familie Kern v. Kernried (Kerns-ried), welche ursprünglich Unterwaiden angehörte, dann in denCanton Bern kam und 1258 in demselben das Schloss Kernriederbaute, welches 1318 von den Bernern zerstört wurde. Spätererscheint die Familie unter den Balhsgescblecbtern der Städte Bern,Zürich und Schaffhausen, von wo sich dieselbe ins Reich wendete.
— Das Wappen stimmt allerdings mit dem der genannten schwei-zerischen Familie, nur war bei letzterer das, was oben als Goldangegeben wurde, Silber. — Die hier besprochene Familie ist wohlzu unterscheiden von der bayerischen Adelsfamilie v. Kern (Kernv. Hohenhain), welche 1745 den Adelstand vom Kurfürsten MaxJoseph III. von Bayern erhielt.
v. Killinger, Freiherren.
Schild geviert: 1 u. 4 in Roth ein silberner, ganzer Sparren;2 und 3 in Blau ein einwärts gekehrter, geharnischter Arm, wel-cher in der Faust ein mit der Spitze im 2. Felde nach obenund links, im 3. nach oben und rechts gekehrtes Schwert hält.Auf dem Schilde steht eine siehenperlige Freiherrenkrone, auf wel-cher sich ein gekrönter Helm erhebt, aus dem, zwischen einemoffenen Adlersfluge, dessen rechter Flügel blau, der linke silbernist, ein im Ellbogen nach, rechts gekrümmter Arm aufwächst, welcherein Schwert nach oben und links hält. Die Helmdecken sind rothund silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. des Kgr.Wilrttemb., S. 32 u. No. 110. — Adelsbuch d. Kgr. Württemberg,S. 246. — Adelsbuch des Grosslierz. Baden, S. 270. — Die Sappl,zu Siebm. Wappenb., V. 25, IX. 19 und das Wappenb. des Kgr.Bayern, X. 33, stellen die geharnischten Arme nicht einwärts, son-dern rechts und geben den rechten Flügel auf dem Helme roth an.