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v. Juncker - Bigato, Freiherren.
Schild geviert: 1 und 4 in Roth eine, auf einem grünen Drei-liiigel mit ausgebreiteten Füssen stehende, vorwärtssehende, jungeMannsperson mit goldfarbenen Haaren und einer goldenen Spitzen-krone auf dem Kopfe, welche in jeder der auswärts gewendetenHände eine goldene Streitkolbe mit ihren Enden, wie das Diplomvon 1741 sagt, oder einen sog. Morgenstern hält. Dieselbe trägteinen weissen Halskragen, ein weisses kurzes Jäckchen, einen weis-sen Gürtel, weisse kurze Beinkleider, weisse Strümpfe und schwarzeSchuhe (Juncker, Junker, nach Einigen, welche die beschriebeneMannsperson als „Junker" gehen, ein redendes Wappen). 2 u. 3quer getheilt: oben in Gold auf einem abgekürzten, schwarzenQuerbalken ein rechtssehender, gekrönter, ausgebreiteter, schwarzerAdler, unten in Roth zwei aus den Seitenrändern des Feldes ausWolken hervorgehende Hände, welche ein gebogenes, weisses Tuchhalten, über welchem ein sechsstrahliger, goldener Stern schwebttBigalo). Auf dem Schilde steht eine fünfperlige Freiherrenkrone,und auf dieser erheben sich zwei gekrönte Helme. Aus dem rech-ten Helme wächst der junge Mann des I. u. 4. Feldes so auf, dassderselbe die Streitkolben mit den über das Haupt kreuzweise geleg-ten Händen emporhält; der linke trägt den Adler des 2. u. 3. Feldes,und jeder Flügel desselben ist hier mit einem sechsstrahligen, gol-denen Sterne belegt. Die Hehndecken sind rechts roth und silbern,links schwarz und golden. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenb.d. Kgr. Bayern, III. 35. — v. Wölckern, 3. Abth., S. 96 u. 97. —v. Hehler, 11. 40 u. S. 42. — Gen. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848.S. 190 u. 191 u. 1855. S. 286. — Das einfache Wappen der Frei-herren v. Juncker geben die Suppl. zu Siebm. Wappenb., I. 33,und Tyrolf, I. 17 (der junge Mann ist mit einer gewöhnlichen Kronegekrönt, trägt Stiefeln, und die Streitkolben sehen mehr wie Sceptermit oben durchbrochenen Rauten aus). Das Wappen der Ritterv. Bigato findet sich in den eben genannten Supplementen, VII. 9.Die Adler sind nicht gekrönt, der abgekürzte Balken steht auf derTheilungslinie des Schildes, und die Hände kommen aus dieserTheilungslinie von oben herab und halten so das Tuch, welchesmit einein sechsstrahligen, goldenen Sterne belegt ist. — v. Lang,S. 163. — Megerle v. Mühlfeld, Ergänzungsband, S. 68. — v. Hell-wach, 1. S. 625 u. 626.
Bayern, Oesterreich. Carl Anton Joseph Freih. V .Juncker
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