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1 (1855)
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v. Honstedt.

Im silbernen Schilde ein rechts gekehrter, rother Eherkopf mithervorstehender Bewehrung. Auf dem Schilde steht ein Helm, aufwelchem der Eherkopf des Schildes zwischen zwei silbernen Schäf-ten, welche mit einem Pfauenschweif besteckt sind, liegt. Der vor-dere Schaft, welcher der linke ist, steht schräglinks, der hintererechte, welcher, des Kopfes wegen, nur halb zu sehen ist, schrag-rechts. Die Helmdecken sind roth und silbern. Abdrücke vonPetschaften. Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 47. Siebmacher,I. 18*2, stellt die Küpl'e, welche er Schweinsköpfe nennt, links, undtingirt die Schäfte, welche Säulen genannt werden, golden.Suppl. z. Siebm. Wappenb., II. 28 (wie Siebmacher). v. Meding,I. S. 253 u. 254, hat folgende Angaben: ein altes IlonstedtschesWappen mit der Unterschrift: Lucia v. II., Wittwe, in einem Fen-ster des Klosters Ebstorf zeigt den rothen, wilden Schweinskopf(Kopf und Hals) aus dem linken Schildesrande hervorbrechend.Auf dem Helme stehen über einem blau-rothen Wulste zwei rothe,schräg auswärts gestellte, hohe Schäfte, jeder mit drei neben ein-ander stehenden Pfauenfedern besteckt, und zwischen denselbenschwebt der Schweinskopf, doch ohne Hals. Auf einem Leichen-steine der Klosterkirche zu St. Michael in Lüneburg von 1604 istder Kopf schwarz, links gekehrt, und der Hals kurz abgeschnitten.Auf dem Helme liegt ein schwarz-silberner Wulst, und über demsel-ben der links gekehrte Kopf zwischen den rothen, mit Pfauenfedernbesteckten hohen Schäften gleichsam eingeklemmt. Die Helmdeckensind schwarz und silbern. Das v. Döringsche Wappenb. stelltauf den Dehn acht, wechselsweise schwarze und silberne Federn. Das Wappen am v. Ilarlingschen Leichensteine zu Oldenburgvon 1598 stimmt ganz mit Siebmachers Angaben. v. Hellbaeh,I. S. 586. Freih. v. d. Knesebeck, S. 159 u. 160.

Hannover. Altes lüneburgisches Adelsgeschlecht, welchesurkundlich schon 1134 und 1333 vorkommt. Die Familie blüht inHannover und gehört zu dem ritterschaftlichen Adel der lünebur-gischen Landschaft. Eben so, wie die in Rede stehende Fami-lie, wird neuerlich die freiherrliche Familie geschrieben, welchesonst unter dem Namen v. Hönstett, Hönstetter, Hohnstedt vorkam,und aus welcher der Oberst-Lieutenant des schwäbischen Kreises,Quirinus v. II., später k. preuss. General-Major, nach Nachweisungvon 16 Agnaten von väterlicher und mütterlicher Seite, laut Imma-