Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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142
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felshörner. Die Helmdecken sind rechts schwarz und golden, linksblau und silbern. Von diesen Angaben weicht die Abbildung ab,welche in den eben genannten Supplementen zu Siebmacher, XII.19, sieb findet. Der quer getheilte Mittelschild zeigt oben in Silbereine goldene Krone, unten in Roth zwei schrägrechte, goldene Bal-ken; der Engel stellt nicht auf Rasen, wächst aus dem mittlerenHelme nicht auf, sondern steht auf demselben, und die Hörnersind von Silber und Blau mit gewechselten Farben quer getheilt. Neuerlich haben mehrere Glieder der Familie die alte Schreihartdes Namens: v. Engelhart, wieder angenommen.

v. Epplen auf Hartenstein.

Schild geviert: 1 und 4 in Blau ein goldener Querbalken, undüber, so wie unter demselben ein secbsstrahliger, goldener Stern;2 und 3 in Roth ein, die Sachsen einwärtskehrender, schwarzerAdlersflügel. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welchereinen offenen, schwarzen Adlersflug trägt, dessen Flügel mit einemSterne, wie im 1. und 4. Fehle, belegt sind. Die Helmdecken sindblau und roth. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d. Kgr.Bayern, V. 27. v. Hefner, II. 85 u. S. 75.

Bayern. Franz Anton Eppelen, gräll. Königseggscher Geh.Rath und Canzlei-Dircctor, wurde von Albert Eusebius Grafen zuIvönigsegg und Rothenfels, kraft innegehabter grossen Pfalzgrafen-Comitive, im Jahre 1717 in den Adelstand versetzt. Joseph FranzXaver v. E., fürstl. Thum- und Taxisscher Geh. Hofrath zu Regens-burg, und drei Söhne des Bruders desselben: Franz Valentin Anselmv. E., geistl. Rath und Canonicus zu St. Moritz und Peter in Augs-burg, Joseph Thaddäus v. E., k. bayer. Oberst und Commandant zuRegensburg, und Joseph Heinrich Joachim v. E., Pfarrer zu Ober-rot im Illerkreise, erhielten vom Könige Maximilian I. Joseph vonBayern, 4. Aug. 1814, und zwar die Geistlichen für ihre Person,die Weltlichen aber mit allen ehelichen Nachkommen, ein Adels-diplom, und wurden als Adelige des Königreichs Bayern erklärt.