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1 (1855)
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eher der kurbrandenb. General-Proviantmeister Daniel v. Enckevort(Enkevördt, Enkevort), gest. 1677, vom Kaiser Leopold I., 16. Febr.1663, den Reichsadelstand erhielt, welchen in Brandenburg Kur-fürst Friedrich Wilhelm, 18. Jan. 1665, bestätigte. Der Enkel des-selben, Bernd Friedrich v. E., erwarb 1713 in Vorpommern grossenGrundbesitz. Das von dem im 30jährigen Kriege bekannt ge-wordenen k. k. Feldmarschall Freiherrn, seit 1651 Grafen Adrianv. Enckevoirt nach Nieder-Oesterreich verpflanzte, 20. Aug. 1738im Mannsstamme erloschene Geschlecht, welches Wissgrill, II. S.397, besprochen hat, führte, wie auch die Suppl. zu SiehmachersWappenb., XII. 19: Grafen v. Enkevoirt, ergeben, ein ganz anderesWappen, und scheint demnach mit der hier besprochenen Familienicht im Zusammenhange zu stehen. Dasselbe gilt auch von derfreiherrlichen Familie, deren Wappen Siebmacber, IV. 12, mitge-theilt hat.

v. Engel.

Im goldenen Schilde auf grünem Boden ein vorwärtssehenderEngel mit rothem Ober- und blauem Unterkleide und mit blauenFlügeln. Auf dem Schilde steht ein mit einem von Gold und Rothsiebenmal gewundenen Wulste bedeckter Helm, aus welchem zwi-schen einem offenen, schwarzen Adlersfluge ein rechlsseliender,goldener Löwe aufwächst, welcher in beiden Vorderpranken einenach links biegende, rothe, mit goldenen Fransen besetzte Fahnean goldener Stange emporhält. Die Hehndecken sind rotli und gol-den. Abdrücke von Petschaften. Meklenb. Wappenb., XIV.51, nach Angaben aus der Familie. Es ist sonach die Angabe desDresdner Cal. z. Gebr. f. d. Residenz, 1S4S. S. 157: in Silber derErzengel Michael mit dem Drachen, falsch.

Meklenburg, Sachsen. Angesehenes, im vorigen Jahrhun-d ert wahrscheinlich aus Oesterreich nach Meklenburg und Sachsengekommenes Adelsgeschlecht. Carl Heinrich v. Engel, Rittmeisternnd Herr auf Breesen, erhielt im Jahre 1790 durch lieception dieRechte des eingeborenen meklenburgischen Adels.