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1 (1855)
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angeführt wird, stimmen mehrfach nicht mit Wissgrill, welcher dochhinsichtlich der nieder-österr. Stünde sehr zu beachten ist. iNachWissgrill, II. S. 265267, verpflanzte Bernhard Holler, Doctor derRechte, nieder-österr. Regierungsrath, öffentlicher Lehrer der Cano-nischen Rechte und 1.647 Rector Magnificus der Universität Wien,gest. 2. Juni 164S, sein Geschlecht aus Steiermark nach Oester-reich. Der Sohn desselben, Franz II., Dr. med. und Offentl. Lehrerder Medicin auf der Universität Insbruck, später k. k. Rath undLeibmedicus, wurde 1706 mit dem Ehrenworte: v. Dohlhof undVerbesserung des Wappens in des heil. röm. Reichs und der ge-sammten österr. Erblande Ritterstand erhohen. Von dem Sohnedes Letzteren, Carl Hieronymus Holler, Edlem v. D., stammte ausder Ehe mit Maria Anna Magdalena v. Qüarienti und Raal, verw.v. Piazzoni, venu. 1742, Anton, k. k. Hofralh etc., welcher, vondem 1756 verstorbenen k. k. Hofrath v. Dier zum Erben bestimmt,mit k. k. Erlaubuiss desselben Namen und Wappen annahm undmit seiner gesammten Nachkommenschaft, 9. April 1772, in denFreiherrenstand erhohen wurde.

v. Döberitz.

Im rothen Schilde zwei mit den Spitzen nach unten gegeneinander, also schrägrechts und schräglinks gelegte, silberne Zelt-nägel. Auf dem Schilde steht ein mit einem von Silber und Rothvierfach gewundenen Wulste bedeckter Helm, welcher drei Straus-senfedern, rolh, silbern, rotli, trägt. Die Hehndecken sind rothund silbern. Abdrücke von Petschaften aus der Familie.Pomm. Wappenb., S. 101 u. 102 und Tab. XXXVIII. Suppl. z.Siehmacher, VI. 16 (mit roth-silbernem Wulste). Das N. Preuss.Adelslexic., I. S. 424, beschreiht den Schild, wie folgt: in einemrothen, mit Silber eingefassten Schilde zwei unten zusaramenstos-sende und oberwärts eingehauene Mauerbrecher. Als Helmschmuckwerden die beschriebenen Federn angeführt, die Helmdecken abersollen roth, golden, blau und schwarz sein.

Preussen. Alte Mark-Brandenburgische Familie, welche nochzu Ende des 18. Jahrhunderts das Gut Lentzke hei Fehrbellin be-sass. Dieselbe machte sich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhun-derts in Pommern mit dem Gute Schiinhageii ansässig, mit welchem