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1 (1855)
Entstehung
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lern, und dieselbe hat schon die Union der meklenburgischen Rit-terschaft von 1523 unterschrieben. Im Anfange des 18. Jahr-hunderts kam die Familie auch nach Dänemark.

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v. Diedericlis.

Schild der Länge nach getheilt: rechts in Blau ein Liliensten-gel mit drei weissen Lilien und acht grünen Blättern, links in Rothein mit dem Grille abwärts, mit dem Barle aber nach oben undlinks gestellter, goldener Schlüssel. Auf dem Schilde steht ein ge-krönter Helm, welcher einen offenen Adlersflug trägt, dessen rechterFliigel von Blau und Silber, der linke von Gold und Roth quergetheilt ist. Jeder dieser Fliigel ist mit drei (2 und 1) sechsstrali-ligen Sternen belegt. Die beiden oberen des rechten Flügels sindsilbern, der untere blau, die beiden oberen des linken Flügels rollt,der untere golden. Die Ilelmdecken sind rechts blau und silbern,links roth und golden. Abdrücke von Petschaften. Wappenb.d. Preuss. Monarchie, III. 5. v. Hellbach, I. S. 274. Das N.Preuss. Adelslexic., I. S. 415, setzt auf den Helm einen schwarzenAdlersflug.

Preussen. Christoph Leopold Diedericlis, k. preuss. w. Geh.Ober-Justizrath, Mitglied, des Staatsraths etc., wurde vom KönigeFriedrich Wilhelm III. von Preussen, 17. Jan. 1816, in den Adel-stand erhoben, und diese Erhebung, 20. Juni 1817, auf den Bruderdesselben, Carl Anton D., Stadl-Director zu Herford, und auf denNeffen, Bernhard Carl D., ausgedehnt. Letzterer starb 1822 alsPräsident des Oberlandsgerichts zu Frankfurt a. d. 0.

v. Diller, Freiherren.

Im goldenen Schilde vier schwarze Querbalken. Auf demSchilde steht eine fünfperlige freiherrliche Krone, und auf dersel-ben ein gekrönter Hehn, welcher einen rechts gekehrten, frei aufdem Ellbogen ruhenden, geharnischten Arm, in der Faust einenStreithammer, die Schärfe nach rechts gekehrt, haltend, trägt. DieIlelmdecken sind schwarz und golden, und den Schild halten zwei