III
v. Dewitz.
Im rothen Schilde drei (2 und 1) goldene Pokale mit Deckeln.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem zwei gegeneinander gebogene, gekrümmte, geharnischte Arme aufwachsen,deren Hände gemeinschaftlich einen goldenen Pokal, wie die imSchilde, emporhallen. Die llelmdecken sind roth und golden. —-Abdrücke von Petschaften. — Pomm. Wappenb., I. S. 122—124und Tab. XLV. — Meklenb. Wappenb., Tab. XII. 45. — Micrael,VI. S. 478, nennt das Wappcnhild Becher und krönt den Helmnicht. — Siehmacher, III. 160, zeigt offene Becher und ebenfallseinen ungekrönten Helm. — Gauhe, I. S. 415 u. 416. — Brügge-mann, I. S. 149. — Lexicon over adel. Famil. i. Danmark, I. Tab.XX. 37. — TyrolT, II. 81 (die Arme sind blau geharnischt). —v. Meding, I. S. 121, nach Micrael und Siebmacher. — N. Preuss.Adelsl., 1. S. 412 — 414. — Ein v. Bagmibl, I. Tab. XLVIII., ge-gebenes Siegel des Otto v. Dewitz von 1365 zeigt, wie alle an-deren Urkundensiegel, Pokale mit Deckeln. — v. Hellbach, I. S.272 u. 273.
Preusscn, Meklenburg. Eine der ältesten und ange-sehensten Adelsfamilien Pommerns und Meklenburgs, welche schonin der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts vorkommt. In Pommerngehörte dieselbe zu den Schloss- und Burggesessenen und hatteschon in der Mitte des 14. Jahrhunderts bedeutende Besitzungen.
— Zuerst wird von Micrael, Gauhe u. A. Bogislav v. D. genannt,welcher 1248 als pommerscher Oberst in einem Treffen gegen dieMarkgrafen von Brandenburg blieb, und Otto v. Dewitz wird 1305als Herzog Heinrichs des Löwen aus Meklenburg Rath aufgeführt.Die beiden Sühne des genannten Herzogs, Johann und Albrecht,brachten es, wie Micrael erzählt, bei Kaiser Carl IV. dahin, dassOtto und Ulrich, die Dewitze, 1348 in den Grafenstand erhobenwurden. Dieselben erhielten von den Herzögen von Meklenburgdie Aemter Fürstenberg und Strelitz zu Lelm, und hiessen Grafenv. Fürstenberg. Als aber Einer des Geschlechts den Herzögen vonPommern gegen Meklenburg beistand, wurden die Lehne eingezogenund zuerst die gräfliche Würde noch einige Zeit beibehalten, dannaber, als sieb die Familienglieder nach Pommern zurückzogen, ganzabgelegt. Die Nachweise zu dem Pommerschen Wappenbuchc er-geben I. S. 125 u. 126 Näheres über diese Grafen v. Fürstenberg.
— In Meklenburg gehört die Familie zu den ältesten Adelsgeschlech-