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1 (1855)
Entstehung
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zwei Straussenfcdern, von welchen die rechte roth, die linke sil-bern ist, einen aufwachsenden, oben abgehauenen, dicken Stammträgt, der an jeder Seite einmal gleichseitig geastet ist und überjedem Aste einen dünnen Zweig hat, an dessen Spitze sich einniederwärts gekehrtes, grünes Blatt zeigt. Vor diesem Stammesteht ein blauer, mit der Spitze nach unten gekehrter Pfeil. Diellelmdecken sind schwarz und silbern. Abdrücke von Petschaf-ten. Wappenh. d. Kgr. Hannover, C. 50 u. S. 6. Das Wap-pen derer v. d. Decken hat Siebmacher, I. 181, unter den Braun-schweigischen mit dem unrichtigen Namen v. d. Tecke gegeben.Die Zacken des Kesselhakens im Schilde, welcher in der Declara-tion als Säge aufgeführt ist, stehen links. Der Hehn trägt denoben beschriebenen, zweimal geasteten Stamm mit den Zweigenund Blättern. Tyroff, II. 82, kehrt die Zacken des Kesselhakensrechts. Mushard, Brem, und Vcrd. Rittersaal, beschreibt S. 192das v. (1. Deckensche Wappen, wie oben angegeben wurde, undS. 413 das v. Olfensche Wappen. Als Helmschmuck dos letzterensind zwei Straussenfedern, eine roth, die andere silbern, erwähnt,von dem oben angeführten Pfeile aber ist keine Rede,' und dochnmss derselbe nach Allem zu dem v. Offenschcn Wappen ge-boren. v. Meding, I. S. 113 u- 114 und S. 419, gieht die Wap-pen beider Familien zunächst nach Mushard. Das v. OlfenscheWappen findet sich in den Suppl. z. Siebmacher, V, 18, Freih.v. d. Knesebeck, S. III u. 1 12.

Hannover. Eine Linie der alten hannoverschen Adelsfamiliev. d. Decken nahm 1720 von der erloschenen Bremischen Familiev. Olfen den Namen v. d. Decken, genannt v. Offen, an, und fügtedem Wappen ihres Geschlechts das Wappen derer v. Offen bei.Die Familie v. d. Decken ist ein altes, schon im 13. Jahrhunderturkundlich mehrfach vorkommendes niedersächsisches Adelsge-schlecht, welches sich namentlich im Ilcrzogthume Bremen aus-breitete. Später wurde dieselbe auch im Hildesheimischen, Hoyai-schen und Lüneburgischen, so wie im Ilerzogthume Aremberg-Meppen ansässig. In die Linie zu Ringelheim im Ilildesheimischenist der Grafenstand nach amtlicher Bekanntmachung vom 17. Juli1833, und in die Linie zu Oerichsheil im Bremischen nach I'ubli-calion vom 7. Febr. 1835 gekommen (s. Grafenhäuser der Gegen-wart, I. S. 177 u. 178). Die Familie v. Olfen war ein altesBremisches Adelsgeschlecht, welches nach Mushard seit 1300 imLande bedingen begütert war. In welchem genealogischen Zusam-