104
mittleren Helmes sind schwarz und golden, die des rechten undlinken blau und golden. Den Schild hält rechts ein einwärtssehen-der, doppelt geschweifter, goldener Lowe, links ein einwärtssehen-der, goldener Greif, und unter dem Schilde lliegt ein silbernes,rotli eingefasstes Band mit der Devise: Semper Becta Via. — Ab-drücke von Petschaften. — Wappenb. d. Kgr. Bayern, IX. 96 (dieDecken des linken Helmes sind, wohl unrichtig, schwarz und gol-den angegeben). — v. Hefner, II. 27. S. 30. — v. Lang, Nachtr.,S. 92. — v. Hellbach, I. S. 253. — Das adelige Wappen findetsich in den Suppl. zu Siebm. Wappenb., X. 11. Der Schild istwie oben beschrieben. Auf demselben steht ein gekrönter Helm,welcher, zwischen einem offenen, schwarzen Adlersfluge, einen derVögel der Schildesspitze auf der Raute trägt. Die Heinidecken sindrechts blau und silbern, links schwarz und golden.
Bayern. August Franz Cunibert, k. Reichshofrath, erhieltvom Kaiser Franz I., 1. Mai 1761, den Reichsadelstand. Die Fa-milie ist später, um das Jahr 1820, in die Freiherrenklasse desKönigreichs Bayern eingetragen werden.
v. Damnitz.
Schild der Länge nach getheilt: rechts in Silber ein rotherQuerbalken, links in Roth zwei silberne Pfähle (oder wie Val. Königsagt: dreimal rotb und zweimal silbern der Länge herab gleich ge-theilt). Auf dem Schilde steht ein mit einem roth-silbernen Wulstebedeckter Helm, welcher einen rothen, aufgekrempten Hut mitbreitem, silbernem Aufschlage trägt. Der Hut ist mit drei Fasanen-ledern, rotb, silbern und schwarz, bedeckt. Die kleinere rotheund die grössere silberne sind nach rechts, die ebenfalls grössereschwarze nach links gekehrt. Die Helmdecken sind roth und sil-bern. — Val. König, III. S.2I1. — Suppl. zu Siebmacher, V. 21.— Wappenb. d. Sächs. Staaten, IL 53. — Abdrücke von Petschaf-ten ergeben oft die linke Schildeshälfte von Roth und Silber viermalder Länge nach getheilt, und von der Theilungslinie des Schildesragt in die silberne, rechte Hälfte ein abgekürzter, rother Quer-balken. Jede der drei Federn auf dem Hute scheint oft aus meh-reren zu bestehen. Derartige Abdrücke haben wohl die Angabe imDresd. Calend. (1848, S. 155) veranlasst: „in Blau (?) zwei rothe