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v. Culemann.
Schild geviert: I und 1 in Silber ein das ganze Feld über-ziehendes, rothes Andreaskreuz; 2 und 3 in Illau ein vorwärts-sehender, mit Laub umgürteter, wilder Mann, welcher mit derRechten eine Keule auf grünen Boden stemmt, die Linke aber indie Seite setzt. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Ausdem rechten Helme wächst, zwischen einem offenen, schwarzen Ad-lersiluge, der wilde Mann des 2. und 3. Feldes auf, welcher dieKeule mit der Rechten über die Schulter legt, und der linke trägteinen aufwachsenden, einwärtssehenden, gekrönten, rotlien Löwen.Die Ilelmdecken sind rechts blau und silbern, und links roth undsilbern. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. d. Preuss. Mo-narchie, III. 2. — Das N. Preuss. Adelslexic., V. S. 115, gieht dasKreuz als burgundisches, erwähnt an den wilden Männern die Keu-len und die Stellung derselben nicht, und führt nicht an, dass derLöwe gekrönt sei. — Freih. v. Ledebur, S. 153, sagt kurz: 1 und4 Q. ein rothes Andreaskreuz im silbernen Felde. 2 und 3 Q.ein wilder Mann im blauen Felde. — v. Hellbach, I. S. 253.
Preussen. Emil August Gerhard v. Culemann, k. preuss.Kriegs- und Domainenrath zu Benzingerode hei Blankenburg, erhieltvom Könige Friedrich Wilhelm IL, nach Einigen 5. Oct., nach An-deren 10. Sept. 1789, ein Bestätigungsdiplom des ihm zustehendenReichsritter- und Adelstandes.
v. Cunibert, Freiherren.
Schild durch eine vom Schildesfusse Iiis zum oberen Schihles-rande aufsteigende, eingebogene Spitze in drei Felder gelheilt: 1(rechts) und 2 (links) in Schwarz ein an den Spilzcnschnilt ange-schlossener, auswärtssehender, halber, goldener Adler; 3 (Spitze)in Blau drei (2 und 1) rechts gekehrte, weisse Vögel (Tauben),deren jeder auf einer goldenen Raute sitzt. Auf dem Schilde stehteine fünfperlige Freiherrenkrone, und auf derselben erheben sichdrei gekrönte Helme. Der mittlere trägt einen gekrönten, goldenenDoppeladler, der rechte einen, die Sachsen einwärtskehrenden,schwarzen Adlersflügel, und der linke einen der auf der goldenenRaule sitzenden Vögel der Spitze des Schildes. Die Decken des