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1 (1855)
Entstehung
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reichender, rother Sparren, welcher von drei (2 und 1) auf rothenKugeln stehenden, rechts gekehrten, schwarzen Raben hegleitetwird (der eine Rabe steht sonach rechts, der andere links nebendem Sparren, und der dritte unten zwischen dem Sparren). Aufdem Schilde steht ein gekrönter Ilelm, aus welchem ein im Ell-bogen nach rechts gekrümmter, schwarz geharnischter Arm empor-wächst, welcher in der Hand ein mit dem Mundstück rechts ge-kehrtes, goldenes Hifthorn hält. Die Helmdecken sind schwärz,roth und silbern. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d.Preuss. Monarchie, II. 99. v. Hellbach, I. S. 243. N. Preuss.Adelslexic., I. S. 375 u. 376 (aus Versehen ist statt des Sparrensein Querbalken angegeben). Freih. v. Ledebur, I. S. 147 (derQuerbalken wird im Schildeshaupte angegeben. Derselbe fängt aber,genau genommen, erst da an, wo das Schildeshaupt aufhört).

Preussen. Jacob Gerlach v. Corbin, k. preuss. Kreissteuer-einnehmer zu Wesel, erhielt vom Könige Friedrich Wilhelm II. vonPreussen, 8. Nov. 1786, ein Erneuerungsdiplom des der Familiezustehenden alten Adels.

v. Corswant.

Schild geviert: 1 und 4 in Blau ein kleiner, rother, mit einemsilbernen Andreaskreuze belegler, golden eingefasster, viereckigerSchild, welcher an den beiden oberen Ecken, so wie unten in derMilte, mit einem grünen Kleeblatte besetzt ist; 2 und 3 in Silberein einwärts gekehrter, rother Greif mit goldenem Schnabel, rotherausgeschlagcner Zunge und aufgeschlagenem Schweife. Auf demSchilde stehen zwei gekrönte Helme, von welchen der rechte denGreif des 3. Feldes aufwachsend, der linke aber, zwischen zweigoldenen Büffelshörnern, einen grünen Kleestengel mit drei grünenBlättern trägt. Die Hehndecken sind rechts roth und silbern, linksblau und golden. Abdrücke von Petschaften. Wappenbuch d.Preuss. Monarchie, II. 100. Pomm. Wappenb., III. S. 113, undTab. XXXIV. Das N. Preuss. Adelslexic., I. S. 376, stellt in das1. und 4. Feld einen viereckigen, goldenen Rahmen, welcher vonzwei über das Kreuz gelegten Schwertern durchstochen wird, wäh-rend der Griff eines dritten Schwertes am Untertheile dieses Rah-mens zu sehen ist, und setzt auf den linken Hehn zwischen die